66-Jähriger überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch bei Skitour in Leogang
Ilja Rust66-Jähriger überlebt 25-Meter-Sturz in Erdfallloch bei Skitour in Leogang
Ein 66-jähriger Skitourengeher aus Bayern hat einen dramatischen Sturz in ein 25 Meter tiefes Erdfallloch überlebt, als er abseits der Pisten im österreichischen Leogang unterwegs war. Der Vorfall ereignete sich während einer Tour im Gebiet von Leogang im Salzburger Land, wo instabiler Untergrund plötzlich unter ihm nachgab.
Der Skifahrer war gerade im ungesicherten Gelände unterwegs, als der Boden unter ihm einbrach und er in die Tiefe stürzte. Trotz der Schwere des Sturzes davonkam er mit einer Schulterverletzung.
Rettungskräfte reagierten umgehend und setzten ein Seilzugsystem ein, um den Mann vorsichtig aus dem Loch zu bergen. Die Aktion erforderte präzise Abstimmung, um weitere Risiken zu vermeiden.
Erdfälle stellen in Österreichs Karstregionen eine zunehmende Gefahr dar, insbesondere in Gebieten wie dem Salzkammergut oder der Steiermark. In den vergangenen fünf Jahren (2021–2025) wurden zwischen 15 und 20 ähnliche Vorfälle registriert. Die höchste Zahl – rund acht – verzeichnete man 2023, vor allem wegen starker Regenfälle, die den Boden aufweichten.
Das Überleben des Skifahrers unterstreicht sowohl die Gefahren des Freeridens als auch die Effizienz der Bergrettungseinsätze. Die Behörden überwachen weiterhin die Erdfallrisiken in karstgefährdeten Gebieten, besonders nach Perioden mit heftigen Niederschlägen.






