ZF und Infineon revolutionieren automatisiertes Fahren mit KI-Projekt EEmotion
Klaus-Dieter PohlZF und Infineon revolutionieren automatisiertes Fahren mit KI-Projekt EEmotion
ZF und Infineon schließen EEmotion-Projekt ab – KI für sicheres automatisiertes Fahren
ZF und Infineon haben das gemeinsame EEmotion-Projekt erfolgreich abgeschlossen, eine Initiative zur Weiterentwicklung des automatisierten Fahrens. Innerhalb von drei Jahren arbeiteten die Partner daran, Effizienz, Präzision und Sicherheit in Fahrzeugsteuerungssystemen zu verbessern. Das Projekt wurde mit insgesamt 10,4 Millionen Euro gefördert, wobei fast 60 Prozent der Mittel vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bereitgestellt wurden.
Das EEmotion-Projekt lief von September 2021 bis August 2024. Beteiligt waren neben ZF und Infineon auch B-plus Technologies, Samoconsult, die RWTH Aachen sowie die Universität zu Lübeck. Gemeinsam integrierten sie Künstliche Intelligenz (KI) in sicherheitskritische Fahrzeugfunktionen und erzielten so Fortschritte beim hochautomatisierten Fahren.
ZF erweiterte seine bestehende Software cubiX und Eco Control 4 ACC um KI-Algorithmen, die auf den AURIX-TC4x-Mikrocontrollern von Infineon implementiert wurden. Das System ermöglicht nun präzisere automatisierte Spurwechsel und nutzt Energie effizienter als herkömmliche Lösungen.
Durch den Einsatz von KI konnte die Rechenleistung besser genutzt werden – mit positiven Auswirkungen auf Fahrleistung und Sicherheit. Tobias Ehlgen, Leiter der Abteilung KI-Systeme & Steuerung bei ZF, wird weitere Details auf dem automotiveIT car.summit in München am 5. November vorstellen.
Das Projekt stärkt die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Automobilindustrie. Zu den Ergebnissen zählen präzisere automatisierte Fahrfunktionen und eine gesteigerte Energieeffizienz. Diese Fortschritte sollen die Entwicklung hochautomatisierter Fahrzeuge vorantreiben.






