Wohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und keine Lösung in Sicht
Pierre BaumWohnungsnot in Deutschland: 1,4 Millionen fehlende Wohnungen – und keine Lösung in Sicht
Deutschlands Wohnungsnot spitzt sich zu – 1,4 Millionen fehlende Wohnungen bundesweit
Die Wohnungskrise in Deutschland verschärft sich weiter: Mindestens 1,4 Millionen Wohnungen fehlen bundesweit. Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, kritisiert die zögerliche Reaktion der Regierung und fordert Sofortmaßnahmen, um den Bau bezahlbaren Wohnraums voranzutreiben.
Lay wirft Bundesbauministerin Verena Hubertz vor, mit unzureichenden Vorschlägen auf die Dimension des Problems zu reagieren. Die seit Langem angekündigten Fördergelder für gemeinnützigen Wohnungsbau lassen weiterhin auf sich warten – viele Haushalte kämpfen derweil vergeblich um bezahlbare Mietwohnungen.
Die Linke bezeichnet die geringe Zahl fertiggestellter Wohnungen im Jahr 2021 als „beschämend“. Lay drängt nun auf ein großes Investitionsprogramm, um den Bau von Sozialwohnungen, kommunalem und genossenschaftlichem Wohnraum zu beschleunigen. Sie besteht darauf, dass der Bund selbst in die Pflicht genommen werden muss und eine große Anzahl bezahlbarer Wohnungen errichten soll.
Ihre Forderungen konzentrieren sich auf drei zentrale Bereiche: den sozialen Wohnungsbau, kommunale Wohnungen und Genossenschaftswohnungen. Ohne schnelles Handeln, warnt Lay, werde sich der Mangel zu einer tiefgreifenden sozialen Krise auswachsen.
Der Appell für eine staatlich gesteuerte Bauoffensive kommt zu einer Zeit, in der die Wohnungsnot einkommensschwache Haushalte immer stärker unter Druck setzt. Lays Vorschläge zielen darauf ab, den Bau bezahlbarer Wohnungen zu beschleunigen – doch ihr Erfolg hängt von Bundesmitteln und politischer Rückendeckung ab. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Regierung auf diese Forderungen eingeht.






