Wie eine junge Bäuerin in Bayern mit Galloway-Rindern die Bio-Landwirtschaft revolutioniert
Susi DrubWie eine junge Bäuerin in Bayern mit Galloway-Rindern die Bio-Landwirtschaft revolutioniert
Sarah Baumgartner betreibt in Blaibach, Bayern, einen Bio-Rinderhof, auf dem sie Galloway-Rinder züchtet. Anders als die meisten Landwirte hält sie ihre Tiere ganzjährig auf der Weide und übernimmt die Schlachtung selbst. Ihr Ansatz verbindet traditionelle Landwirtschaft mit dem Direktvertrieb von hochwertigem Fleisch.
Mit nur 20 Jahren übernahm Baumgartner den elterlichen Betrieb in der Oberpfalz. Statt sich für den konventionellen Weg zu entscheiden, studierte sie Betriebswirtschaftslehre und baute gleichzeitig eine ökologische Zucht auf. Ihr Fokus liegt auf Galloway-Rindern – robusten, kleinen Tieren mit zotteligem Fell, die für ihre Widerstandsfähigkeit im Freiland bekannt sind.
Trotz ihrer Leidenschaft für die Landwirtschaft gibt Baumgartner offen zu, dass ihr die Schlachtung der Tiere nie leichtfällt. Als ausgebildete Jägerin führt sie die Tötung selbst durch, mit einem gezielten Schuss auf der Weide. Diese Methode, obwohl emotional belastend, entspricht ihrem Anspruch an ethische und transparente Tierhaltung.
Das Fleisch ihrer Rinder verkauft sie direkt an Kunden, und die Nachfrage bleibt hoch. Baumgartner bereut keine ihrer Entscheidungen und würde denselben Weg erneut einschlagen, wenn sie die Wahl hätte.
Baumgartners Hof hebt sich durch seinen ganzheitlichen Ansatz in der Bio-Rinderzucht ab. Indem sie jeden Schritt – von der Weide bis zur Schlachtung – selbst verantwortet, garantiert sie hohe Standards für ihre Tiere und Produkte. Der Erfolg ihres Direktvertriebsmodells spiegelt das wachsende Interesse an ethisch erzeugtem Fleisch wider.






