Wie der stationäre Handel durch Innovation und Kundenerlebnis überlebt
Pierre BaumWie der stationäre Handel durch Innovation und Kundenerlebnis überlebt
Samra Cehajic, Dualstudentin an der International School of Management (ISM) in München, hat ihre Abschlussarbeit über die Zukunft des stationären Handels fertiggestellt. Ihre Studie untersucht, wie physische Geschäfte durch Fokussierung auf Kundenbedürfnisse und Innovation mit dem Online-Handel konkurrieren können.
Cehajic vertritt die These, dass eine kundenorientierte Innovationskultur entscheidend ist, um den traditionellen Einzelhandel attraktiver zu gestalten. Sie schlägt vor, Einkaufen als Erlebnis zu inszenieren – unterstützt durch digitale Werkzeuge und die Umwandlung von Läden in soziale Begegnungsstätten.
In ihrer Arbeit betont sie zudem die Bedeutung der Senkung von Transaktionskosten und der Verbesserung des gesamten Einkaufserlebnisses. Ihren Erkenntnissen zufolge kann die Verbindung von Tradition und Innovation stationären Händlern helfen, eine starke Zukunft zu sichern.
Prof. Dr. Audrey Mehn, Vizepräsidentin für Lehre an der ISM, hob hervor, dass Cehajics Arbeit drängende gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen aufgreift. Für ihre Forschung wird Cehajic am 8. April 2025 mit dem Wolfgang-Wirichs-Stipendium ausgezeichnet. Die von der Wolfgang-Wirichs-Stiftung finanzierte Förderung unterstützt herausragende Nachwuchstalente im Handel und in der Logistik.
Das Stipendium würdigt Cehajics Analysen zum Einzelhandelssektor. Ihre Ergebnisse zeigen, dass stationäre Geschäfte durch die Priorisierung des Kundenerlebnisses und die Nutzung technologischen Wandels florieren können. Die Verleihung findet im kommenden April statt.






