Bergrettung rettet unterkühlten Wanderer aus dem Schnee - Wanderer überlebt vier Tage in Schneesturm der Berchtesgadener Alpen
Ein 31-jähriger Wanderer wurde nach vier Tagen in der schneebedeckten Berchtesgadener Alpenregion gerettet. Der Mann, der versuchte, den Königssee zu umrunden, überlebte eine schwere Unterkühlung mit einer Körpertemperatur von nur 32 °C. Seine Rettung gelang, nachdem er über Satellit ein Notsignal ausgelöst hatte.
Der Wanderer war aufgebrochen, um den Königssee zu umwandern, geriet jedoch durch starken Schneefall in eine ausweglose Situation. Ohne Handyempfang und bei dichtem Nebel, der die Sicht versperrte, musste er bei eisigen Temperaturen im Freien übernachten. Sein Zustand verschlechterte sich zusehends, als die Temperaturen weiter fielen.
Am vierten Tag aktivierte er einen Satelliten-Notruf. Ein Helikopterteam des Bergrettungsdienstes Berchtesgaden ortete seine Position. Trotz schwieriger Wetterbedingungen und unwegsamem Gelände erreichten die Retter den Mann.
Er wurde per Hubschrauber in Sicherheit gebracht und umgehend in ein Krankenhaus nach Bad Reichenhall geflogen. Ärzte bestätigten, dass seine Körpertemperatur gefährlich abgesunken war. Die Rettungskräfte erklärten später, dass ihr Einsatz vermutlich Schlimmeres verhindert habe.
Der Wanderer wird derzeit in Bad Reichenhall medizinisch versorgt. Die Behörden haben keine weiteren Details zu seinem Zustand veröffentlicht. Der Vorfall unterstreicht die Gefahren des alpinen Wanderns bei unberechenbarem Winterwetter.






