26 April 2026, 22:17

Unionsfraktion und VDA positionieren sich vor der IAA 2025 gegen Verbrenner-Verbot

Balkendiagramm, das die Anzahl der Elektrofahrzeuge in den Vereinigten Staaten mit dem Anstieg der installierten Kapazität von BMW auf einem weißen Hintergrund zeigt.

Unionsfraktion und VDA positionieren sich vor der IAA 2025 gegen Verbrenner-Verbot

Die Unionsfraktion in Deutschland hat ein Positionspapier mit dem Titel "Positionsbestimmung zur IAA 2025" veröffentlicht, in dem sie ihre Haltung zur Zukunft der Automobilindustrie darlegt. Das Dokument, das in Abstimmung mit dem Verband der Automobilindustrie (VDA) erarbeitet wurde, hat sowohl Zustimmung als auch Kritik von politischen Akteuren und Branchenvertretern ausgelöst.

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Der VDA spielte eine zentrale Rolle bei der Ausarbeitung des Papiers und bezeichnete seine Einbindung in politische Diskussionen als einen "standardmäßigen demokratischen Prozess". Zu den zentralen Forderungen des Verbands gehört der Ausbau der Strom- und Wasserstoffnetze, um die Mobilität der Zukunft zu unterstützen. Zudem betont der VDA die Notwendigkeit einer besseren Mobilfunkabdeckung auf Autobahnen und Bundesstraßen.

In dem Papier wird das aktuelle "Verbrenner-Verbot" als überzogen abgelehnt. Der Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban unterstützt die Haltung des VDA und fordert eine schärfere Rhetorik gegen Strafzahlungen – er schlägt sogar vor, die "Grenzwerte-Regelung" vollständig abzuschaffen. Allerdings lehnt er das von der Union vorgeschlagene Qualifizierungsprogramm für Beschäftigte ab und argumentiert, dass Stellenabbau bereits im Gange sei.

Der VDA warnt zudem, dass die Umstellung auf Elektrofahrzeuge zu einem Rückgang der Beschäftigung in der Branche führen werde. Um dem entgegenzuwirken, fordert der Verband neue Investitionen, um alternative Arbeitsplätze zu schaffen und die Zukunft der Industrie zu sichern.

Das Positionspapier spiegelt eine Mischung aus branchenpolitischen Forderungen und politischen Debatten wider. Während der VDA Infrastrukturausbau und Arbeitsplatzsicherung betont, gibt es weiterhin Uneinigkeit über Qualifizierungsmaßnahmen und regulatorische Änderungen. Das Dokument wird voraussichtlich die Diskussionen im Vorfeld der IAA 2025 prägen.

Quelle