Staudenbahn kehrt 2028 zurück: 65 Millionen für die Reaktivierung der Strecke
Susi DrubRail Revival in Swabia - Line Ahead of Reactivation - Staudenbahn kehrt 2028 zurück: 65 Millionen für die Reaktivierung der Strecke
Die Pläne zur Wiederinbetriebnahme der 13 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Gessertshausen und Langenneufnach nehmen Gestalt an. Das von den Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm (SWU) geleitete Projekt könnte bis Ende 2028 wieder Züge auf die Schiene bringen. Eine öffentliche Anhörung zur Modernisierung der Staudenbahn läuft noch bis zum 19. November 2023.
Für die Reaktivierung des nördlichen Abschnitts der Staudenbahn sind umfangreiche Aufrüstungen nötig. Die Strecke muss vollständig saniert werden, darunter der Bau von Oberleitungen für den regulären Personenverkehr. Auch der Bahnhof Gessertshausen, der von der Deutschen Bahn betrieben wird, bedarf vor der Wiederaufnahme des Betriebs Modernisierungsmaßnahmen.
Die Bauarbeiten sollen knapp zwei Jahre dauern. Nach ihrer Fertigstellung werden stündlich Züge mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 km/h verkehren und die Strecke direkt mit dem Augsburger Hauptbahnhof verbinden. Die Gesamtinvestition für das Vorhaben wird auf etwa 65 Millionen Euro geschätzt, wobei bis zu 90 Prozent durch Bundeszuschüsse gedeckt werden könnten.
Eine Machbarkeitsstudie schloss eine Verlängerung der Strecke nach Süden bis Türkheim wegen zu geringer Nachfrage aus. Gleichzeitig können Einwände gegen die Planungsunterlagen noch bis zum 19. Januar 2026 eingereicht werden.
Die Rückkehr der Staudenbahn wird eine wichtige Verkehrsverbindung in der Region wiederherstellen. Wenn alles nach Plan verläuft, könnten Fahrgäste die modernisierte Strecke bereits Ende 2028 nutzen. Der Erfolg des Projekts hängt davon ab, die notwendigen Infrastrukturarbeiten abzuschließen und die erforderlichen Finanzmittel zu sichern.






