18 June 2026, 10:12

Siemens baut US-Produktion aus – trotz Zolldruck und Aktienrückgang

Jefferies hält an Kaufempfehlung für Siemens fest, trotz US-Zollbedenken

Siemens baut US-Produktion aus – trotz Zolldruck und Aktienrückgang

Siemens hat in den vergangenen Jahren seine Produktionskapazitäten in den USA deutlich ausgebaut. Dieser Schritt wird weithin als strategische Maßnahme gewertet, um die Auswirkungen von Zöllen auf das Geschäft des Konzerns zu verringern.

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Am Tag der jüngsten Analyse verlor die Aktie des Unternehmens 6,1 % und notierte bei 201,65 Euro. Seit Beginn des Jahres 2025 hat sich der Kurs jedoch um 9,4 % erholt – ein Zeichen für das Vertrauen der Anleger.

Der Analyst Simon Toennessen von Jefferies hob die starke Position von Siemens im Umgang mit Zöllen hervor. Die Investmentbank stuft die Aktie weiterhin mit „Kaufen“ ein und verweist dabei auf die Anpassungsfähigkeit des Konzerns an veränderte Marktbedingungen. Branchenbeobachter erwarten zudem, dass Siemens weiterhin in die lokale Produktion investieren und seine Präsenz in den USA weiter ausbauen wird.

Die langfristigen Aussichten für Siemens bleiben positiv. In den kommenden Jahren wird mit einer steigenden Nachfrage nach Investitionsgütern gerechnet, wobei Digitalisierung und Automatisierung als wichtige Wachstumstreiber gelten.

Siemens setzt weiterhin auf den Ausbau seiner US-Aktivitäten, um sich gegen Zolldruck zu wappnen. Analysten sind überzeugt, dass das Unternehmen gut aufgestellt ist, um von der wachsenden Nachfrage nach seinen Produkten zu profitieren. Der jüngste Kursrückgang trübt die insgesamt optimistische Einschätzung unter Investoren und Branchenexperten nicht.

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