Sarah Fergusons Haushalt: Warum Mitarbeiter in Tränen flüchteten und Chaos regierte
Klaus-Dieter PohlSarah Fergusons Haushalt: Warum Mitarbeiter in Tränen flüchteten und Chaos regierte
Das Leben im Haushalt von Sarah Ferguson war von Chaos und Extravaganz geprägt, wie ehemalige Mitarbeiter berichten. Die Schilderungen zeichnen ein Bild einer turbulenten Umgebung, in der spontane Änderungen und verschwendungsfreudige Gewohnheiten für ständige Unruhen sorgten. Wer für die Herzogin von York arbeitete, verließ ihren Dienst oft frustriert – oder gar in Tränen – nach nur kurzen Beschäftigungszeiten.
Fergusons unberechenbares Verhalten wurde zum Markenzeichen ihres Haushalts. Häufig änderte sie Pläne in letzter Minute, sodass das Personal hektisch umdisponieren musste. Mahlzeiten wurden zubereitet, nur um unberührt zu bleiben – mit erheblicher Lebensmittelverschwendung als Folge. Ihr aufwendiger Lebensstil, oft mit dem von Marie-Antoinette verglichen, setzte die Menschen in ihrem Umfeld zusätzlich unter Druck.
Die Stimmung unter den Angestellten soll unter ihrer Führung dramatisch gesunken sein. Der Biograf Andrew Lownie beschrieb die Atmosphäre als „absolut chaotisch“. Viele Mitarbeiter kündigten kurz nach Arbeitsantritt, überfordert von den Ansprüchen und der Instabilität. Auch ihre finanziellen Schwierigkeiten gerieten in den Fokus, als sie Jeffrey Epstein peinliche E-Mails schickte, in denen sie um Geld bat.
Die Probleme beschränkten sich nicht auf ihr Privatleben. Im Februar 2022 wurde ihr Ex-Mann, Prinz Andrew, unter dem Verdacht der Amtsmissbrauchs festgenommen. Die Folgen seiner juristischen Auseinandersetzungen verschärften ihre Krise und gipfelten darin, dass dem Paar die königlichen Titel aberkannt wurden. Später mussten sie sogar die Royal Lodge räumen, ihre langjährige Residenz.
Die kombinierte Belastung durch Fergusons erratische Führung und die öffentlichen Skandale des Paares hinterließ Spuren. Ehemalige Mitarbeiter erinnern sich an eine Zeit mit hoher Fluktuation und niedriger Moral, geprägt von ihren launenhaften Entscheidungen. Der Verlust des königlichen Status und des Zuhauses markierte das Ende einer Ära – für Ferguson wie für Prinz Andrew.






