Regensburg enthüllt Mahnmal für russlanddeutsche Vertriebene und Deportierte
Susi DrubRegensburg enthüllt Mahnmal für russlanddeutsche Vertriebene und Deportierte
In Regensburg ist ein Mahnmal für die russlanddeutschen Vertriebenen und Deportierten enthüllt worden. Die feierliche Einweihung fand am 18. September 2021 im Stadtpark statt. Gewürdigt wurden damit die Opfer sowjetischer Repressionsmaßnahmen während des Zweiten Weltkriegs.
Die Initiative für den Gedenkstein ging vom Regensburg-Regionalverband der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland aus. Der örtliche Steinmetz Wilhelm Justus gestaltete den Stein, der im Rahmen der Zeremonie gesegnet und enthüllt wurde. Valentina Wudtke, die Vorsitzende des Verbandes, bezog sich in ihrer Rede auf den Titel eines Buches.
Die Redner der Veranstaltung thematisierten die Folgen des Beschlusses des Sowjetischen Präsidiums vom 28. August 1941, der zur Massenvertreibung der Russlanddeutschen führte. Glaube und die deutsche Sprache wurden als zentrale Quellen der Widerstandskraft während des Exils hervorgehoben.
Die Stadt Regensburg und der Freistaat Bayern unterstützten das Projekt finanziell und organisatorisch. An dem Mahnmal sollen künftig jährlich ökumenische Gottesdienste, Gedenkveranstaltungen für die Verstorbenen und Kranzniederlegungen stattfinden.
Das Denkmal steht als dauerhafte Erinnerung an das Leid der Russlanddeutschen. Durch regelmäßige Gedenkfeiern wird ihr Schicksal im kollektiven Gedächtnis bewahrt. Das Projekt spiegelt das Engagement lokaler Gruppen und Behörden wider, diese Geschichte für die Nachwelt zu erhalten.






