22 April 2026, 20:21

Rainer Heneis übernimmt kaufmännische Leitung am Staatstheater Regensburg

Alte gerahmte Stadtplan von Regensburg, Deutschland, zeigt detaillierte Straßen, Gebäude und Merkmale des Gebiets.

Rainer Heneis übernimmt kaufmännische Leitung am Staatstheater Regensburg

Rainer Heneis wird neuer Kaufmännischer Direktor am Staatstheater Regensburg

Das zukünftige Staatstheater Regensburg hat Rainer Heneis zum neuen Kaufmännischen Direktor bestellt. Der 58-Jährige wird sein Amt am 1. Juli 2026 antreten und den Wandel der Einrichtung zum Staatstheater begleiten. Zu seinen Aufgaben gehört es, in dieser Umbruchsphase die finanzielle Basis des Hauses zu stärken.

Heneis bringt jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Medien, Kultur und Unternehmensführung mit. Seine Karriere begann er beim Sender RTL, bevor er Führungspositionen in verschiedenen Medienunternehmen übernahm. Später arbeitete er für die Deutsche Bahn und war als Berater in den Bereichen Musik, Sport und Veranstaltungstätigkeit aktiv.

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Zuletzt leitete er als Geschäftsführer die Internationale Stiftung Mozarteum in Salzburg – eine Position, die er seit 2023 innehatte. Zuvor war er von 2019 an als Marketingleiter der Stiftung tätig. Der in Niederösterreich geborene Heneis studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln.

Die Entscheidung des Aufsichtsrats wurde von Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer begrüßt. Sie bezeichnete Heneis als erfahrenen Medien- und Kulturmanager. Er habe zugesagt, eng mit dem künstlerischen Leiter Sebastian Ritschel zusammenzuarbeiten, um die wirtschaftliche Stabilität und Entwicklung des Theaters zu sichern.

Der verheiratete Vater zweier Kinder betonte, wie wichtig Teamarbeit für die Erreichung der langfristigen Ziele des Theaters sei.

Offiziell beginnt Heneis seine Tätigkeit am 1. Juli 2026 und wird das Theater durch den Übergang zur staatlichen Förderung führen. Sein Fokus liegt auf dem Aufbau einer nachhaltigen Finanzstruktur bei gleichzeitiger Unterstützung der künstlerischen Entwicklung. Der Personalentscheidung ging ein gründliches Auswahlverfahren des Aufsichtsrats voraus.

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