Rainer fordert gerechtere EU-Agrarreform mit Fokus auf kleine Betriebe und Nachwuchs
Susi DrubRainer fordert gerechtere EU-Agrarreform mit Fokus auf kleine Betriebe und Nachwuchs
Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer unterstützt neue Vorschläge zur Reform der gemeinsamen Agrarpolitik der EU (GAP). Er lobte die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments für den Vorschlag, kleinere Betriebe besonders bei den ersten Hektar Land stärker zu fördern.
Rainer, Mitglied der CSU, begrüßte die Pläne als Schritt zu einer gerechteren Verteilung der Mittel. Gleichzeitig betonte er die Notwendigkeit eines reibungslosen Generationswechsels in der Landwirtschaft, um deren Zukunft zu sichern.
Der Minister ist überzeugt, dass eine belastbare GAP ihr zweisäuliges System beibehalten muss – ein Vergleich, den er mit einer tragenden Säule in einem Haus zieht. Beide Säulen, so seine Argumentation, benötigten eine angemessene Finanzierung, um wirksam zu funktionieren.
Er setzt sich für eine stärkere Unterstützung junger und neu gegründeteter Betriebe ein. Aus seiner Sicht sind wettbewerbsfähige Höfe entscheidend für die europäische Nahrungsmittelversorgung und strategische Unabhängigkeit.
Rainers Zustimmung unterstreicht die Bedeutung struktureller Stabilität in der GAP. Die Reformvorschläge zielen darauf ab, die Förderung über alle Betriebsgrößen hinweg auszugleichen und gleichzeitig die langfristige Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Seine Prioritäten liegen auf der Finanzierung, dem Generationswechsel und der Erhaltung der europäischen Agrarstärke.






