Queere Politik im Umbruch: taz Talk diskutiert Erfolge und neue Kämpfe
Klaus-Dieter PohlQueere Politik im Umbruch: taz Talk diskutiert Erfolge und neue Kämpfe
Ein neues taz Talk-Gespräch widmet sich den aktuellen Herausforderungen der queeren Politik in Deutschland. Die Veranstaltung, moderiert von taz-Redakteur Jan Feddersen, findet zu einer Zeit statt, in der die LGBTI*-Community sowohl Fortschritte als auch neuen Druck spürt. Angesichts verschärfter Kulturkämpfe wird diskutiert, wo die queere Politik heute steht – und was noch kommt.
Jan Feddersen, Kurator der taz Talks und Redakteur für Sonderprojekte, führt durch das Gespräch. Zu Gast ist Klaus Lederer, der parteilose queerpolitische Sprecher der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus. Lederers jüngster Essay „Queere Politik mitten im Geschehen“ bildet die Grundlage der Diskussion. Darin blickt er auf vergangene Erfolge zurück, analysiert die Gegenwart und skizziert mögliche Wege für queeren Aktivismus.
Der Zeitpunkt der Veranstaltung ist brisant: Noch vor Amtsantritt von Bundeskanzler Friedrich Merz rückte Queerness in den Fokus kultureller Debatten. Viele aus der LGBTI*-Community fühlen sich trotz früherer Errungenschaften nun verunsichert – angesichts wachsender politischer und sozialer Spannungen.
Das Publikum ist aktiv eingebunden: Zuschauer:innen können während des Livestreams Fragen und Kommentare einreichen, um eine lebendige Diskussion zu ermöglichen. Die Veranstalter versprechen zudem direkte Reaktionen und Statements der Gäste im Verlauf der Sendung.
Ziel des taz Talks ist ein offener Dialog über queere Politik in einer entscheidenden Phase. Auf Basis von Lederers Essay und der Live-Debatte werden sowohl erreichte Meilensteine als auch künftige Hürden thematisiert. Die Veranstaltung bietet der Community und ihren Verbündeten die Chance, direkt mit Politiker:innen und Aktivist:innen ins Gespräch zu kommen.






