Premiere in Wörth: Roboter assistiert bei erster Knie-OP der Kreisklinik
Pierre BaumPremiere in Wörth: Roboter assistiert bei erster Knie-OP der Kreisklinik
Kreisklinik Wörth führt erste robotergestützte Kniegelenksoperation durch
Die Kreisklinik Wörth hat ihre erste robotergestützte Knieprothesen-Operation erfolgreich durchgeführt. Dabei kam das robotische System VELYS™ des Unternehmens Johnson & Johnson MedTech in Kombination mit dem ATTUNE™-Kniegelenksystem zum Einsatz. Laut Krankenhausleitung soll diese Technologie Patienten eine schnellere Erholung und eine frühere Wiederherstellung der Beweglichkeit ermöglichen.
Der Eingriff markiert einen neuen Schritt in der Präzisionsmedizin der Klinik. Robotergestützte Verfahren ermöglichen eine exaktere Platzierung der Implantate, was die Stabilität und Funktion des Gelenks verbessert. Das System passt jeden Eingriff individuell an die anatomischen Gegebenheiten des Patienten an und verbindet digitale Präzision mit einem bewährten Implantatdesign.
Landrätin Tanja Schweiger betonte die Bedeutung dieser Investition. Die neue Technologie stärke die Fähigkeit des Krankenhauses, hochmoderne medizinische Versorgung anzubieten. Auch Krankenhausdirektor Martin Reder lobte die Innovation als "großen Fortschritt in der Patientenvorsorge".
Das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung in Wörth wird von den leitenden Chirurgen Chefarzt Dr. med. Fritz Ottlinger, Prof. Dr. med. Franz-Xaver Köck und Christoph Schrafstetter geleitet. Die Klinik ist spezialisiert auf Orthopädie, Unfallchirurgie und ganzheitliche Rehabilitation mit Fokus auf individuelle Behandlungspläne.
Das neue Robotersystem soll die Rehabilitationszeiten verkürzen und die operativen Ergebnisse verbessern. Patienten, die sich in der Kreisklinik Wörth einem künstlichen Kniegelenk unterziehen, profitieren nun von einem präziseren und maßgeschneiderten Eingriff. Die Technologie könnte den Standard für Gelenkchirurgie in der Region neu definieren.






