Piers Morgan warnt vor KI-Fälschungen: Selbst seine Mutter erkennt Deepfakes nicht
Klaus-Dieter PohlPiers Morgan warnt vor KI-Fälschungen: Selbst seine Mutter erkennt Deepfakes nicht
Piers Morgan schlägt Alarm wegen KI-generierter Clips, die seine Stimme und sein Aussehen imitieren
Der Moderator Piers Morgan hat vor der Verbreitung von KI-erzeugten Videos gewarnt, die seine Stimme und sein Erscheinungsbild nachahmen. Wie er enthüllte, hatte selbst seine eigene Mutter Schwierigkeiten, ein Deepfake-Video von ihm als Fälschung zu erkennen. Unterdessen wachsen die Bedenken hinsichtlich gefälschter Inhalte im Netz: Die Sängerin Katherine Jenkins gab zu, dass sie zeitweise von KI-Versionen von Morgans Sendung getäuscht wurde.
Morgan äußerte sich kürzlich besorgt über die Gefahren künstlicher Intelligenz, die sein Abbild nachahmt. Auf sozialen Medien tauchten Clips auf, die angeblich aus seiner Sendung stammen – und selbst Familienmitglieder ließen sich davon täuschen. Seine Mutter konnte nach dem Ansehen eines solchen Videos nicht zwischen Original und Fälschung unterscheiden.
Jenkins, die häufig in seiner Show zu Gast ist, räumte ein, dass sie von KI-generierten Aufnahmen Morgans zunächst hereingelegt wurde. Mittlerweile hinterfragt sie die Authentizität von Inhalten auf Plattformen wie TikTok, wo manipulierte Clips rasant verbreitet werden.
Die Debatte um Meinungsfreiheit erhielt neuen Auftrieb, nachdem der YouTube-Kommentator Cenk Uygur und sein Neffe Hasan Piker die Einreise nach Großbritannien verweigert wurde. Die Behörden stuften ihre Anwesenheit als „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“ ein. Morgan kritisierte das SXSW London dafür, Uygur nicht entschlossener verteidigt zu haben – obwohl die Veranstaltung später betonte, Morgans Recht auf Kritik an ihr zu unterstützen.
Trotz des KI-Booms bleibt Morgan von seinen eigenen Fähigkeiten überzeugt. Er argumentiert, dass er – zumindest bisher – in Debatten überzeugender sei als jede künstliche Version seiner selbst.
Das derzeit stattfindende SXSW London präsentiert über 800 Redner:innen, Künstler:innen und Filmvorführungen. Die Organisator:innen unterstreichen ihre Rolle, vielfältige Stimmen zusammenzubringen – selbst wenn diese die Veranstaltung selbst herausfordern.
Die Verbreitung von KI-generierten Clips macht Persönlichkeiten wie Morgan und Jenkins misstrauisch gegenüber Online-Inhalten. Da Deepfakes immer schwerer zu erkennen sind, können selbst enge Familienmitglieder getäuscht werden. Gleichzeitig halten die Diskussionen über Meinungsfreiheit und Einreiseverbote an, während Veranstaltungen wie das SXSW London den Spagat zwischen offener Debatte und Regulierung suchen.






