03 April 2026, 00:23

Onur Cinel schreibt Fußballgeschichte – als Trainer in Belgien und Österreichs WM-Traum

Ein blau-goldenes Buch mit dem Titel 'Bayern' und kunstvollen Verzierungen auf dem Cover.

Onur Cinel schreibt Fußballgeschichte – als Trainer in Belgien und Österreichs WM-Traum

Onur Cinel sorgt im Fußball für Furore – und das in gleich zwei verantwortungsvollen Positionen. Als Cheftrainer des belgischen Vereins Cercle Brügge ist er zugleich Co-Trainer der österreichischen Nationalmannschaft. Seine Arbeit trägt maßgeblich dazu bei, dass Österreich sich der ersten WM-Teilnahme seit 1998 immer weiter nähert.

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Unter der Führung von Ralf Rangnick hat die Nationalelf bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Eine starke EM 2024 und die fast geschaffene Qualifikation für die WM 2026 markieren eine neue Ära des österreichischen Fußballs.

Cinels Trainerlaufbahn begann bei Schalke 04, wo er die U17-Mannschaft betreute. Sein Talent fiel Rangnick auf, was ihm den Einstieg in den österreichischen Verband ermöglichte. Nach seinem Abschied von Red Bull Salzburg 2025 übernahm er das Zepter bei Cercle Brügge, blieb der Nationalmannschaft jedoch als Assistent erhalten.

Die EM 2024 hatte für Cinel und das österreichische Betreuerteam eine besondere Bedeutung. Viele im Stab – darunter auch er selbst – waren deutsche Trainer, die in Österreich arbeiteten und das Team auf heimischem Boden zum Erfolg führten. Die emotionale Intensität des Turniers schweißte die Gruppe noch enger zusammen; Cinel beschreibt das Team mittlerweile als eine "zweite Familie".

Rangnicks Einfluss reicht weit über die A-Nationalmannschaft hinaus. Sein Fokus auf Nachwuchsförderung hat den österreichischen Fußballverband grundlegend verändert und jungen Talenten klare Perspektiven eröffnet. Gleichzeitig lehnte er kürzlich eine Anfrage des FC Bayern München ab und bleibt seinem Projekt mit Österreich treu.

Für Cinel sticht unter den Spielern besonders Konrad Laimer vom FC Bayern heraus. Der vielseitige Mittelfeldspieler kann als Außenverteidiger, Flügelspieler oder offensiver Spielmacher agieren. Seine Anpassungsfähigkeit und Führungsqualitäten macht Cinel als entscheidende Stärken für Verein und Nationalteam aus.

Österreich steht nun kurz vor der WM-Qualifikation – ein Meilenstein, der seit fast drei Jahrzehnten ausblieb. Cinels Doppelfunktion in Belgien und bei der Nationalelf spiegelt den Ehrgeiz wider, der dieses Projekt antreibt. Mit Rangnicks Vision und einem talentierten Kader sieht die Zukunft des österreichischen Fußballs vielversprechend aus.

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