Olympiasieger Ole Bischof schreibt sich in Landshuts Sportgeschichte ein
Klaus-Dieter PohlOlympiasieger Ole Bischof schreibt sich in Landshuts Sportgeschichte ein
Der ehemalige Olympische Judochampion Ole Bischof ist in Landshut geehrt worden, nachdem er sich in das „Goldene Buch des Sports“ der Stadt eingetragen hatte. Der zweifache Medaillengewinner, der im nahegelegenen Abensberg lebt, besuchte das Rathaus, wo er von lokalen Amtsträgern empfangen wurde. Sein Besuch umfasste zudem ein Training mit Schülern sowie eine Besichtigung historischer Sehenswürdigkeiten.
Am Montag traf Bischof im Landshuter Rathaus ein, wo ihn der zweite Bürgermeister Dr. Thomas Haslinger und die dritte Bürgermeisterin Jutta Widmann begrüßten. Während des Besuchs erkundete er den festlichen Ratssaal und bewunderte die berühmten Wandgemälde, die Szenen der Landshuter Hochzeit von 1475 darstellen – ein historisches Ereignis, das den Athleten besonders faszinierte.
Der 44-Jährige leitete am Hans-Carossa-Gymnasium einen Judo-Workshop und vermittelte jungen Sportlern Techniken aus seiner Disziplin. Zu seinen Karrierehöhepunkten zählen der Olympiasieg in der Gewichtsklasse bis 81 Kilogramm 2008 in Peking sowie Silber bei den Spielen 2012 in London. Vor seiner Abreise nahm Bischof die Einladung an, im Sommer 2027 am LaHo-Festival teilzunehmen.
Mit dem Eintrag in das Goldene Buch des Sports wurde Bischof offiziell in die Sportgeschichte Landshuts aufgenommen. Seine olympischen Erfolge und sein anhaltendes Engagement für den Judo-Sport bleiben eine Inspiration für Athleten in der Region. Die Stadt freut sich bereits darauf, ihn bei künftigen Veranstaltungen wieder begrüßen zu dürfen.






