Oktoberfest kämpft gegen Lebensmittelverschwendung mit cleveren Ideen
Oktoberfest geht gegen Lebensmittelverschwendung vor und setzt auf Nachhaltigkeit
In diesem Jahr arbeiten Unternehmen wie Edeka Theresie und die Ammer-Braterei mit der App Too Good To Go zusammen, um Lebensmittelabfälle zu reduzieren. Besucher können nun Überraschungstüten mit übrig gebliebenen Speisen zu ermäßigten Preisen erwerben.
Die dänische App Too Good To Go hilft, Verschwendung zu vermeiden, indem sie überschüssige Lebensmittel statt sie wegzuwerfen anbietet. Auf dem Oktoberfest zählen Edeka Theresie – wo eine Überraschungstüte 3 Euro kostet und auch Gutscheine enthalten kann – sowie die Ammer-Braterei, die für 9,50 Euro eine Tüte mit einer Hauptspeise und Beilagen anbietet, zu den Partnern.
Seit 1991 ist Einweggeschirr auf dem Oktoberfest verboten. Die Veranstalter setzen strenge Recycling- und Mülltrennungsregeln durch. Manche Zeltbetreiber wiegen sogar übrig gebliebene Speisen, um im nächsten Jahr besser planen zu können.
Das Ammer-Zelt wurde 2016 zum ersten klimaneutralen Festzelt des Oktoberfests. Unvermeidbare CO₂-Emissionen gleicht es durch Projekte in Nigeria, Indien und Kenia aus. Zudem laufen alle Fahrgeschäfte seit 2012 zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie.
Die Maßnahmen des Festes zeigen, wie Großveranstaltungen Abfälle reduzieren und Nachhaltigkeit fördern können. Die Kooperation mit Too Good To Go bietet Besuchern günstige Mahlzeiten und verringert gleichzeitig Lebensmittelüberschüsse. Die Organisatoren arbeiten kontinuierlich daran, die Konzepte für künftige Ausgaben weiter zu verbessern.






