Nürnbergs Kongresssaal wird zum lebendigen Kulturzentrum neu erfunden
Nürnbergs historischer Kongresssaal wird zu einem der größten Kulturzentren Deutschlands umgestaltet
Der historische Kongresssaal in Nürnberg durchläuft derzeit eine grundlegende Verwandlung: Aus dem unvollendeten Relikt des Nationalsozialismus entsteht bis 2024 eines der größten Kulturzentren Deutschlands. Seit Dezember 2023 schreiten die Bauarbeiten rasant voran, um den Rohbau in einen modernen Veranstaltungsort für Theater, Kunst und öffentliche Events zu verwandeln. Die Stadt öffnet Teile der Baustelle nun sonntags mit kostenlosen Führungen für die Öffentlichkeit.
Der Kongresssaal, zwischen 1935 und 1945 erbaut, aber nie fertiggestellt, erhält nun eine neue Bestimmung. Auf über 7.000 Quadratmetern sollen künftig Aufführungen des Staatstheaters Nürnberg sowie Ausstellungen unabhängiger Künstler stattfinden.
Kostenlose Führungen jeden Sonntag um 11:00 Uhr Ohne Voranmeldung können Interessierte sonntags um 11:00 Uhr an einer etwa 45-minütigen Führung teilnehmen. Treffpunkt ist die Freitreppe der Nürnberger Symphoniker in der Bayernstraße 100. Fachleute aus dem Kulturreferat der Stadt, der Bauverwaltung und dem Staatstheater begleiten die Rundgänge, erläutern den Baufortschritt und geben Einblicke in die weiteren Pläne.
Aufgrund der laufenden Arbeiten ist der Zugang zur Baustelle derzeit noch eingeschränkt. Barrierefreiheit ist aktuell nicht gegeben, und Besucher müssen mit bestimmten Einschränkungen rechnen, solange die Umbaumaßnahmen andauern.
Das Projekt markiert einen bedeutenden Wandel für den Kongresssaal: Aus einem historischen Bauwerk wird ein lebendiger Kulturort. Nach der Fertigstellung soll er zu einer der wichtigsten Adressen für Theater, Musik und zeitgenössische Kunst in der Region werden. Die kostenlosen Führungen bieten der Öffentlichkeit bereits jetzt einen ersten Einblick in die Entstehung dieses neuen kulturellen Zentrums.






