Neues Flüchtlingszentrum in Garmisch eröffnet – 500 Plätze für Asylsuchende in Oberbayern
Pierre BaumNeues Flüchtlingszentrum in Garmisch eröffnet – 500 Plätze für Asylsuchende in Oberbayern
In der Garmischer Straße 2–12 hat ein neu ausgebautes Flüchtlingsaufnahmezentrum seine Türen geöffnet und ersetzt damit zwei ältere Einrichtungen im Landkreis Oberbayern. Die Verlegung ist Teil umfassender Bemühungen, die Unterbringung und Bearbeitung von Asylsuchenden in der Region zu verbessern. Die ersten Bewohner werden voraussichtlich Anfang Oktober 2025 eintreffen.
Die bisherigen Standorte in der Lotte-Branz-Straße und der Maria-Probst-Straße wurden inzwischen geschlossen. Während das Gelände in der Maria-Probst-Straße abgerissen wird, befindet sich das Gebäude in der Lotte-Branz-Straße derzeit in der Sanierung und Erweiterung. Nach Abschluss der Arbeiten soll dort eine Außenstelle des ANKER-Zentrums entstehen.
Die neue Einrichtung in der Garmischer Straße wird künftig als erste Anlaufstelle für alle Asylsuchenden in Oberbayern dienen. Sie verfügt über 300 Plätze im sanierten Altbau sowie über weitere 200 Betten in einem neu errichteten Trakt. Die erweiterte Kapazität soll die stark belasteten Landkreisverwaltungen entlasten, die mit der Unterbringung von Geflüchteten an ihre Grenzen stoßen.
Die Bauarbeiten und Modernisierungen wurden vergangene Woche abgeschlossen; derzeit laufen die letzten Vorbereitungen, bevor im kommenden Jahr die ersten Bewohner einziehen. Mit der erhöhten Aufnahmekapazität sollen die Abläufe bei der Registrierung und Unterbringung von Asylsuchenden beschleunigt werden. Vertreter des Landkreises betonen, dass die neue Einrichtung dazu beitragen werde, die Belastung für die lokalen Ressourcen zu verringern. Der Vollbetrieb soll bis Oktober 2025 aufgenommen werden.






