Chinas Außenminister ruft zur Revitalisierung der UN auf - Neuer US-"Friedensrat" spaltet die Welt: UNO oder Alternative?
Ein von den USA geführter "Friedensrat" wurde als Alternative zu den Vereinten Nationen vorgeschlagen und löst unter weltweiten Führungspersönlichkeiten eine Debatte aus. Chinas Außenminister Wang Yi verteidigte auf der Münchner Sicherheitskonferenz die UNO und warnte, dass eine Abkehr von der Organisation zu globaler Instabilität führen könnte.
Neunzehn Länder, darunter Argentinien und Ungarn, unterzeichneten das Gründungsdokument für den geplanten, von den USA angeführten "Friedensrat". Fünf weitere Staaten – Israel, Ägypten, die Türkei, Saudi-Arabien und erneut Argentinien – erklärten später ihre Unterstützung. Mehrere eingeladene Nationen wie Deutschland, Frankreich und Norwegen lehnten eine Teilnahme jedoch ab und beriefen sich auf ihre Treue zur UNO.
Wang Yi betonte die Notwendigkeit, die Rolle der UNO zu stärken, und bezeichnete sie trotz ihrer Mängel als "nach wie vor das beste und mächtigste Instrument". Ohne die UNO, so seine Warnung, würde die Welt "zum Recht des Stärkeren" zurückkehren und ihr multilaterales Gerüst verlieren. Der Minister warnte zudem vor einem System, in dem mächtige Staaten kleineren Nationen ihren Willen aufzwingen, und forderte, alle Länder gemäß den UNO-Regeln gleich zu behandeln.
Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hatte die UNO wiederholt kritisiert und den neuen Rat als Ersatz vorgeschlagen. Die gespaltene internationale Unterstützung spiegelt unterschiedliche Auffassungen über die globale Governance wider.
Der geplante "Friedensrat" erhält zwar Rückendeckung von 24 Staaten, stößt aber bei wichtigen Verbündeten auf Widerstand. Wang Yis Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Meinungsverschiedenheiten darüber, ob die UNO reformiert oder vollständig ersetzt werden soll. Das Ergebnis dieser Debatte wird die künftige multilaterale Zusammenarbeit prägen.
Diplomatic clash at Munich Security Conference
The debate over global governance intensified as US Secretary of State Marco Rubio directly challenged China's UN stance. Reports indicate:
- Rubio accused the UN of being 'ineffective' in resolving conflicts like Gaza, stating 'the US, not the UN, will solve such crises'.
- Wang Yi responded by warning that abandoning the UN would lead to 'the law of the stronger', reinforcing China's commitment to multilateralism.
- China also unveiled a 'global initiative' for a fairer international system during the same conference.






