24 May 2026, 22:16

Münchner Startup Sitegeist revolutioniert Baubranche mit intelligenten Robotern

Aiina: Robots für die Baustelle der Zukunft

Münchner Startup Sitegeist revolutioniert Baubranche mit intelligenten Robotern

Münchner Startup Sitegeist entwickelt intelligente Roboter für mehr Produktivität im Baugewerbe

Das in München ansässige Startup Sitegeist (ehemals Aiina Robotics) arbeitet an der Entwicklung intelligenter Roboter, die die Produktivität in der Baubranche steigern sollen. Mit modularen, automatisierten Lösungen will das Unternehmen den Fachkräftemangel entgegenwirken. Die Gründer – Julian Hoffmann, Claus Carste, Lena Pätzmann und Nicola Kolb – starteten das Unternehmen während ihres Studiums der Robotik und Künstlichen Intelligenz an der Technischen Universität München (TUM).

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Der erste Einsatzbereich der Roboter liegt im Hochdruckwasserstrahlen zur Betonsanierung. Mithilfe fortschrittlicher Software automatisieren die Maschinen Arbeiten an komplexen Oberflächen, die bisher manuell erledigt wurden. Innerhalb eines Jahres plant das Team, ein funktionsfähiges Produkt auf echten Baustellen einzusetzen.

Doch die langfristigen Ziele von Sitegeist sind noch ehrgeiziger: Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Technologie auf große Teile des Gebäudesanierungsprozesses ausgeweitet werden. Die Roboter sind darauf ausgelegt, sich in unvorhersehbaren Umgebungen zu bewegen und sicher neben menschlichen Arbeitskräften zu operieren.

Julian Hoffmann, einer der Mitgründer, betont die unterstützende Startup-Szene in München als entscheidenden Vorteil. Das forschungsstarke Ökosystem und die Förderinitiativen der Stadt bieten eine solide Grundlage für das Wachstum des Unternehmens. Die größte Herausforderung bleibt jedoch, ein technisch zuverlässiges Produkt zu entwickeln, das den harten Bedingungen auf Baustellen standhält.

Mit ihren modularen Robotern könnte Sitegeist die Art und Weise verändern, wie Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Bei Erfolg könnte die Technologie den Fachkräftemangel verringern und die Effizienz in der Branche steigern. Der weitere Fortschritt des Unternehmens hängt davon ab, ob es gelingt, die technischen Hürden zu überwinden und die Lösungen in den kommenden Jahren zu skalieren.

Quelle