Münchens Immobilienmarkt zeigt erste Zeichen der Entspannung nach Jahren des Booms
Susi DrubMünchens Immobilienmarkt zeigt erste Zeichen der Entspannung nach Jahren des Booms
Der Münchner Wohnimmobilienmarkt zeigt Anzeichen eines Wandels
Nach Jahren starker Preisanstiege sind die Kosten für Baugrundstücke und Neubauten in München leicht gesunken. Gleichzeitig haben sich die Zinsen entspannt, und das Käufervertrauen scheint zurückzukehren.
Die Wende begann im Herbst 2022, als die Immobilienpreise in München früher als in anderen großen bayerischen Städten zu fallen begannen. Seither sind die Kaufpreise für Einfamilienhausgrundstücke um 1,8 Prozent gesunken. Auch Neubauten sind minimal günstiger geworden – hier lag der Rückgang bei 0,5 Prozent. Bestandswohnungen bilden jedoch eine Ausnahme: Ihre Preise stiegen um 0,6 Prozent.
Die Verkaufsaktivität in München hat sich verlangsamt, und Preisverhandlungen spielen nun eine größere Rolle. Der Rückgang der Bauzinsen hat das rasante Preiswachstum der Vorjahre gebremst. Dennoch zieht die Nachfrage in ganz Bayern wieder an. Immer mehr Käufer drängen auf den Markt, und die Zahl der Transaktionen steigt erneut.
Experten betonen, dass sich zwar die Stimmung verbessert, doch noch unklar ist, ob dies eine nachhaltige Trendwende einläutet. Der Markt passt sich weiterhin an die höheren Finanzierungskosten und veränderte Käufererwartungen an.
Die Immobilienpreise in München steigen nicht mehr so stark wie zuvor. Niedrigere Zinsen und wachsendes Käuferinteresse deuten auf eine schrittweise Stabilisierung hin. Doch da die Umsätze rückläufig sind und Verhandlungen häufiger werden, hängt die weitere Entwicklung von der allgemeinen Wirtschaftslage ab.






