MTU Aero Engines sichert Milliardendeals bei der Dubai Airshow 2024
Klaus-Dieter PohlMTU Aero Engines sichert Milliardendeals bei der Dubai Airshow 2024
MTU Aero Engines sichert Milliardendeals auf der Dubai Airshow – Aufträge im Wert von über 400 Millionen Dollar
Auf der Dubai Airshow hat MTU Aero Engines bedeutende Geschäfte abgeschlossen, darunter Aufträge im Gesamtwert von mehr als 400 Millionen US-Dollar. Mehrere Fluggesellschaften bestellten großvolumige Triebwerkslösungen, darunter auch Antriebe für die neuesten Boeing-Modelle.
Die Vereinbarungen umfassen eine breite Palette von Flugzeugen – von Schmalrumpfjets bis hin zu Langstrecken-Großraumflugzeugen. Dabei entschieden sich mehrere Airlines für Triebwerke der Hersteller GE Aerospace und Pratt & Whitney.
Die saudische Fluggesellschaft Saudia wählte GE-Triebwerke für ihre 39 Boeing-787-Maschinen aus. Diese Entscheidung folgt einem branchenweiten Trend, moderne Flotten zunehmend mit Technologie von GE Aerospace auszustatten.
Emirates orderte 130 GE9X-Triebwerke, die künftig die Boeing-777X-Flotte antreiben werden. Das Modell 777X setzt ausschließlich auf die GE9X-Technologie; MTU hält einen 4-Prozent-Anteil am Programm und liefert zudem das Turbinen-Mittelrahmengestell für diese Triebwerke.
Auch Flydubai verpflichtete sich zum Kauf von 60 GEnx-Triebwerken für seine Boeing-787-Flotte. MTU ist hier mit einem 6,5-Prozent-Anteil am GEnx-Programm beteiligt und festigt damit die Partnerschaft mit GE.
Neben Großraumjets sicherten MTU und Pratt & Whitney zudem einen Einzelauftrag für Getriebefan-Triebwerke (GTF). Diese werden drei Embraer-E2-Jets der schweizerischen Helvetic Airlines ausstatten. GTF-Triebwerke kommen auch in den Modellen Airbus A320neo und Boeing 737 MAX zum Einsatz. Zu den großen Bestellern zählten 2023 und 2024 unter anderem Delta Air Lines, Air France-KLM, LATAM Airlines und Turkish Airlines.
Die Abschlüsse auf der Dubai Airshow unterstreichen die wachsende Bedeutung von MTU im Markt für Flugtriebwerke. Die Aufträge internationaler Airlines bestätigen die starke Nachfrage nach Antrieben beider Hersteller. Die Vereinbarungen werden in den kommenden Jahren die Modernisierung zahlreicher Flotten vorantreiben.






