MTU Aero Engines setzt auf Wachstum und neue Führung bis 2030
MTU Aero Engines meldet starke Finanzprognosen und Führungswechsel
MTU Aero Engines hat optimistische Finanzprognosen vorgestellt – begleitet von einer Umstrukturierung in der Unternehmensführung. Die jüngsten Ergebnisse für das dritte Quartal unterstreichen ehrgeizige Wachstumsziele: Bis 2030 soll der Umsatz deutlich steigen. Gleichzeitig übernehmen zwei Schlüsselmanager neue Positionen innerhalb und außerhalb des Konzerns.
Johannes Bussmann trat am 1. September 2023 die Nachfolge als Vorstandsvorsitzender von MTU an. Zuvor hatte er die Instandhaltungsaktivitäten von Lufthansa Technik geleitet und war kurzzeitig Chef von TÜV SÜD. Sein Amtsantritt markiert den Beginn dessen, was das Unternehmen als neue Wachstumsphase bezeichnet.
Parallel dazu löst Katia Garcia Vila Peter Kameritsch als neue Finanzvorständin (CFO) ab. Die personellen Veränderungen folgen auf den Abschied von Lars Wagner, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden, der im Herbst zu Airbus wechselt.
Laut dem aktuellen Finanzupdate rechnet MTU für 2024 mit einem Umsatzwachstum von knapp 15 Prozent auf 8,6 bis 8,8 Milliarden Euro. Bis 2030 soll diese Zahl weiter auf 13 bis 14 Milliarden Euro steigen. Auch der bereinigte Betriebserfolg (EBIT) wird die bisherigen Schätzungen übertreffen und bis 2025 über 1,26 Milliarden Euro liegen.
Branchenanalysten bestätigen diese Prognosen weitgehend: Sie erwarten für 2024 einen durchschnittlichen Umsatz von knapp unter 8,6 Milliarden Euro und einen bereinigten Betriebserfolg in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro.
Die Finanzperspektiven des Unternehmens deuten auf ein stetiges Wachstum in den kommenden sechs Jahren hin. Mit der neuen Führungsetage will MTU den aktuellen Aufschwung nutzen. Die Ergebnisse des dritten Quartals untermauern das Vertrauen in kurzfristige Erfolge wie auch in die langfristige Strategie.






