"Mir san mir": Wie Bierstadts Kerb-Fest Gemeinschaft stärkt
In Bierstadt wurde kürzlich das traditionelle Kerb-Fest gefeiert, geleitet von Dr. Gerhard Obermayr, dem Stadtratpräsidenten und langjährigen Einwohner. Die Veranstaltung auf dem Fichteplatz vereinte Anwohner und Gäste aus den umliegenden Orten in einer beeindruckenden Demonstration von Gemeinschaftsgeist. Doch das Fest war weit mehr als das übliche Fassanstich-Ritual – es unterstrich den starken Zusammenhalt und das Identitätsgefühl der Region.
Im Mittelpunkt stand Dr. Obermayr, umgeben von prominenten Persönlichkeiten wie Dr. Patricia Becher, Leiterin der Stadtverwaltung, und dem Bezirksvorsteher Rainer Volland. Mit dabei waren auch Jasmin I., bekannt als die Bembel-Fee, sowie Viktoria I., die Blumenkönigin von Naurod. Ihre Anwesenheit betonte die kulturelle Bedeutung des Festes.
In seiner Rede hob Dr. Obermayr hervor, dass der Fichteplatz weit mehr sei als nur ein Ort – er stehe für Begegnung und Verbundenheit. Er lehnte es ab, das Viertel als bloßes Instrument der Stadtplanung zu betrachten, und bezeichnete es stattdessen als Zentrum ehrenamtlichen Engagements und gemeinsamer Erlebnisse. Seine tiefe Verbundenheit mit Bierstadt kam in dem Ausruf "Mir san mir" ("Wir sind wir") zum Ausdruck, der beim Publikum auf große Resonanz stieß.
Die Feierlichkeiten festigten Bierstadts Ruf als Gemeinde mit starkem Zusammenhalt, auch wenn die langfristigen Auswirkungen der Kerb-Tradition auf die lokale Identität bisher nicht systematisch dokumentiert sind. Vorerst bleibt das Fest eine jährliche Erinnerung daran, was diese Gemeinschaft einzigartig macht.
Die Kerb-Feier auf dem Fichteplatz brachte Verantwortungsträger, Kulturschaffende und Bürger in einer beeindruckenden Einheit zusammen. Zwar ist der weitere Einfluss des Festes auf Bierstadts Identität nicht offiziell festgehalten, doch seine Rolle als verbindendes Element ist unübersehbar. Einmal mehr bewies die Veranstaltung ihren Stellenwert als fester Bestandteil der örtlichen Tradition.






