Markus Babbel erklärt: Warum Harry Kane der gefährlichste Stürmer der Welt ist
Susi DrubMarkus Babbel erklärt: Warum Harry Kane der gefährlichste Stürmer der Welt ist
Der ehemalige Verteidiger Markus Babbel hat Harry Kane zum besten Stürmer der Welt gekürt. Der Ex-Nationalspieler, der mit dem FC Bayern München und dem VfB Stuttgart Titel gewann, lobte den englischen Kapitän für seine Intelligenz und sein Bewegungsverhalten. Babbel hob zudem Kanes defensive Beiträge hervor, die im modernen Fußball spielentscheidend seien.
Babbel sprach aus Erfahrung: Bei der EM 1996 stand er selbst Top-Stürmern wie Alan Shearer gegenüber. Er gab zu, dass Kanes Fähigkeit, sich an Abwehrspielern vorbeizuschlängeln, ihn heute zum gefährlichsten Gegner mache. Selbst bei der 1:4-Niederlage gegen den 1. FC Köln im DFB-Pokal traf Kane zweimal – ein Beweis für seine konstante Torgefährlichkeit.
Moderne Abwehrsysteme setzen auf Raumdeckung, doch Babbel betonte, dass nur noch wenige Spieler die Manndeckung perfekt beherrschen. Dieser Wandel mache Kanes kluge Laufwege noch schwerer zu stoppen. Der Bayern-Stürmer hat in dieser Saison bereits 22 Tore in allen Wettbewerben erzielt.
Im Vergleich mit anderen Top-Angreifern stuft Babbel Erling Haaland knapp hinter Kane ein. Doch eines machte er klar: Würde er zwischen den beiden und einem weiteren Weltklasse-Stürmer wählen müssen, wäre Kane seine erste Wahl als Teamkollege.
Kanes Fußballverstand und seine Arbeitsmoral heben ihn laut Babbel von anderen ab. Sein Einfluss gehe weit über das Torjagen hinaus – er prägt sowohl Offensive als auch Defensive. Mit bereits 22 Saisontreffern setzt der Stürmer weiterhin Maßstäbe auf höchstem Niveau.






