15 April 2026, 18:19

Landshut bekommt Verstärkung: Neuer vereidigter Feldmesser im Ehrenamt

Alte Deutschlandkarte mit den Provinzen Pfalz und Bayern auf altem Papier mit handgeschriebenem Text.

Landshut bekommt Verstärkung: Neuer vereidigter Feldmesser im Ehrenamt

Landshut begrüßt neuen vereidigten Feldmesser im Kreis der ehrenamtlichen Kräfte

Die Stadt Landshut hat mit Helmut Hauner einen neuen vereidigten Feldmesser in ihr Team ehrenamtlicher Mitarbeiter aufgenommen. Hauner wurde auf Lebenszeit berufen und ist damit das achte Mitglied in dieser traditionsreichen Funktion. Die Gruppe spielt eine zentrale Rolle bei örtlichen Vermessungsaufgaben und arbeitet eng mit Behörden zusammen – stets unter strengen Vertraulichkeitsvorgaben.

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Die Ernennung erfolgte während einer Arbeitssitzung Ende Februar 2023 unter der Leitung von Simon Neudecker. Heribert Dettenkofer, der Vorsitzende der Gruppe, führte Hauner offiziell in das Team ein. Ihre Tätigkeit unterstützt die vom Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung durchgeführten Katastervermessungen.

Im Jahr 2024 führte das Team insgesamt 73 Vermessungstermine in Landshut durch. Die Fachaufsicht über diese ehrenamtlichen Kräfte obliegt dem Fachbereich Geoinformation und Vermessung innerhalb des städtischen Bauamts. Justina Wagner, die Leiterin der Abteilung, dankte der Gruppe für ihr Engagement und die hervorragende Zusammenarbeit.

Das Amt des vereidigten Feldmessers blickt auf eine über 500-jährige Geschichte zurück und wird bis heute durch das bayerische Grenzfeststellungsgesetz geregelt – ein Beleg für seine anhaltende Bedeutung in der Landbewirtschaftung. Mit Hauners Berufung stärkt das Team seine Kapazitäten bei der Wahrnehmung amtlicher Vermessungsaufgaben. Die Arbeit der Gruppe bleibt unverzichtbar für die Pflege präziser Grundstücksunterlagen in der Region. Ihre Tätigkeiten sind gesetzlich verankert und basieren auf einer langen Tradition ehrenamtlichen Dienstes.

Quelle