24 April 2026, 14:24

Kinderschützer fordern Stopp für Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen

Plakat mit einem Zitat aus Building a Better America, das die Verantwortung von sozialen Medien für das Experimentieren an Kindern zum Profit betont, geschmückt mit Sternen.

Kinderschützer fordern Stopp für Epstein-Merchandise auf Online-Plattformen

Eine französische Kinderschutzorganisation hat sich gegen den Online-Verkauf von Kleidung mit dem Namen und dem Konterfei von Jeffrey Epstein ausgesprochen. Die Initiative Mouv'Enfants verurteilte die Artikel scharf und argumentiert, sie verharmlosten seine Verbrechen an Minderjährigen. Die Organisation fordert nun, dass Plattformen solche Waren vollständig blockieren.

Auf Plattformen wie Etsy, Vinted, AliExpress und eBay wurden Sweatshirts mit den Initialen JEE (Jeffrey Edward Epstein) entdeckt. Einige T-Shirts zeigten Epstein sogar zusammen mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in einem roten Herz. Arnaud Gallais, Gründer von Mouv'Enfants, kritisierte die mangelnde Kontrolle auf diesen Websites.

Die Organisation betonte, Epstein sei keine Kultfigur, sondern ein verurteilter Sexualstraftäter. Sie warnte, dass der Verkauf solcher Artikel seine Verbrechen verharmlose und das Versagen der Plattformen offengelege, ihre eigenen Regeln durchzusetzen. Mouv'Enfants wies zudem darauf hin, wie große Digitalkonzerne oft Verantwortung für schädliche Inhalte umgingen.

Nach der Beschwerde bestätigten Vinted und eBay, die Epstein-bezogenen Sweatshirts zu entfernen. Vinted bekräftigte seine Richtlinie, die Artikel verbietet, die sexuellen Missbrauch verherrlichen. Die Organisation fordert weiterhin strengere Kontrollen, um ähnliche Angebote künftig zu verhindern.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Löschung der Sweatshirts erfolgte nach direktem Druck durch Mouv'Enfants. Sowohl Vinted als auch eBay versprachen, ihre Richtlinien künftig konsequenter umzusetzen. Der Fall wirft Fragen auf, wie wirksam Online-Marktplätze schädliche Waren überwachen.

Quelle