05 June 2026, 12:58

KI revolutioniert Fußball-Scouting: Psychologie trifft auf Big Data

Psychologische Spielerprofile durch KI: Eine neue Herangehensweise im Fußball

KI revolutioniert Fußball-Scouting: Psychologie trifft auf Big Data

Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Fußballclubs Spieler bewerten. Die Technologie geht mittlerweile über physische Leistungsdaten hinaus und analysiert psychologische Merkmale sowie Körpersprache. Spitzenmannschaften wie der FC Bayern München und Brighton & Hove Albion setzen diese Tools bereits ein, um ihr Scouting und die Spielerverpflichtungen zu optimieren.

Ein neues KI-System wurde entwickelt, um den geistigen Zustand von Fußballern anhand von Körpersprache und Gesten zu erfassen. Der ehemalige Profi Yaw Amankwah und der Psychologieprofessor Geir Jordet entwickelten das Werkzeug nach der Auswertung von über 100.000 einzigartigen Spielerbeobachtungen. Ihre Datenbank hilft Vereinen dabei, zu beurteilen, wie Spieler unter Druck reagieren – über die klassischen Leistungsmetriken hinaus.

Der FC Bayern München testete die Technologie während der Amtszeit von Trainer Julian Nagelsmann. Das System soll tiefere Einblicke in das Selbstvertrauen, die Konzentration und die Entscheidungsfähigkeit eines Spielers liefern. Clubs können diese Daten nun nutzen, um fundiertere Entscheidungen bei Verpflichtungen oder der Entwicklung von Talenten zu treffen.

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Der Einsatz von KI im Fußball wird voraussichtlich weiter zunehmen. Über das Scouting hinaus könnte die Technologie auch Trainingsprogramme und die langfristige Spielerentwicklung prägen. Immer mehr Teams dürften diese Tools übernehmen, sobald die Technologie ausgereifter und zugänglicher wird.

KI verschafft den Clubs eine neue Möglichkeit, sowohl die physischen als auch die psychologischen Aspekte der Spielerleistung zu bewerten. Da Top-Teams diese Systeme bereits nutzen, könnte die Technologie bald zum Standard im Scouting und in der Talentförderung werden. Dieser Wandel verspricht, die Spielerverpflichtungen im Fußball präziser und datenbasierter zu gestalten.

Quelle