Innovative "Einspeise-Steckdose" rettet verzögerten Solarpark bei Balzhausen
Klaus-Dieter PohlInnovative "Einspeise-Steckdose" rettet verzögerten Solarpark bei Balzhausen
Solarpark von Vensol bei Balzhausen: Netzanschluss-Probleme verzögerten Bau – innovative Lösung brachte Durchbruch
Der neue Solarpark des Unternehmens Vensol in der Nähe von Balzhausen musste zunächst mit Verzögerungen kämpfen, da es Probleme bei der Netzanbindung gab. Später sicherte sich das Unternehmen jedoch einen Anschluss-Termin über ein innovatives Modell namens „Einspeise-Steckdose“ (engl. „feed-in socket“). Mit diesem Ansatz sollte die Netzkapazität effizienter ausgebaut werden.
Die Netzbetreiber LEW Verteilnetz und Bayernwerk hatten die Initiative gestartet, um eine schnellere und kostengünstigere Methode für die Anbindung von Erneuerbare-Energien-Projekten zu erproben. Über das Programm wurden nicht nur Vensols Solarpark, sondern auch zwei weitere Solaranlagen, drei große Speicherprojekte und ein Windpark angeschlossen. Entwicklern wurde so frühzeitig Klarheit über Machbarkeit, Anschlusspunkte und Konditionen gegeben.
Mittlerweile ist das Projekt von Vensol fertiggestellt und wartet nur noch auf die Inbetriebnahme. Während des Prozesses verbesserte sich die Kommunikation zwischen Vensol und LEW Verteilnetz spürbar. Zudem sanken die Gesamtkosten im Vergleich zu herkömmlichen Netzanschluss-Verfahren.
Für Vensol und andere Erneuerbare-Projekte erwies sich die Initiative als Erfolg. Damit das Modell jedoch flächendeckend eingesetzt werden kann, müssten rechtliche Rahmenbedingungen und Regeln zur Kostenverteilung angepasst werden. Dank des optimierten Verfahrens steht der Solarpark nun betriebsbereit da.






