31 May 2026, 12:16

Holbein-Gymnasium setzt mit Antiziganismus-Workshop ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung

POL Schwaben Nord: Interview im Rahmen einer Reihe von Veranstaltungen zum Thema Anti-Ziganismus

Holbein-Gymnasium setzt mit Antiziganismus-Workshop ein starkes Zeichen gegen Diskriminierung

Interview zu Antiziganismus am Holbein-Gymnasium am 11. Juli 2025

Am Holbein-Gymnasium fand am 11. Juli 2025 ein Interview zum Thema Antiziganismus statt. Die Veranstaltung bildete den Abschluss eines einjährigen Workshops, der von der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus (BIGE) organisiert worden war. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Vertreter der Polizei kamen zusammen, um sich intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen.

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Der Workshop war im vergangenen Jahr im Rahmen einer Kooperation zwischen der BIGE, der Evangelischen Arbeitsstelle gegen Antiziganismus in Bayern (EAAB) und dem Polizepräsidium Schwaben Nord gestartet. Er umfasste Gespräche mit Elftklässlern sowie eine Fortbildung für Lehrkräfte. Im Mittelpunkt stand das Verständnis und die Bekämpfung von Antiziganismus.

Am Tag des Interviews leiteten zentrale Akteure die Diskussion. Harald Frießner, der Beauftragte des Bayerischen Polizeipäsidiums für Hasskriminalität, nahm teil, ebenso wie Marcella Reinhardt, die Vorsitzende des Verbandes Deutscher Sinti und Roma in Schwaben. Monika Krawehl, stellvertretende Leiterin der Kriminalinspektion E3, vertrat das Polizepräsidium Schwaben Nord.

In den Gesprächsrunden wurden die Ursprünge und Auswirkungen von Antiziganismus beleuchtet. Die Teilnehmer analysierten konkrete Fallbeispiele und erörterten Strategien zur Bekämpfung von Diskriminierung. Ziel des Workshops war es, das Bewusstsein für das Thema zu schärfen und sowohl Schüler als auch Lehrkräfte zum Handeln zu motivieren.

Die Veranstaltung markierte den Abschluss eines Jahres gemeinsamer Bemühungen gegen Antiziganismus. Schüler und Lehrkräfte erhielten Einblicke in die Herausforderungen, mit denen Sinti und Roma konfrontiert sind. Die Ergebnisse des Projekts sollen nun in zukünftige Bildungsinitiativen in der Region einfließen.

Quelle