Greuther Fürth kassiert 1:4-Debakel gegen Karlsruher SC – Abwehrkrise verschärft sich
Susi DrubGreuther Fürth kassiert 1:4-Debakel gegen Karlsruher SC – Abwehrkrise verschärft sich
SpVgg Greuther Fürth erleidet zu Hause eine deutliche 1:4-Niederlage gegen den Karlsruher SC in der 2. Bundesliga. Die Pleite wirft ernste Fragen zur defensiven Stabilität des Teams auf – in nur zehn Spielen kassierte die Mannschaft bereits 28 Tore. Mannschaftskapitän Branimir Hrgota saß den Großteil der Partie auf der Bank und kam erst spät in der zweiten Halbzeit zum Einsatz.
Der KSC ging früh in Führung: Fabian Schleusener traf bereits in der 3. Minute. Die Gäste bauten ihren Vorsprung in der 34. Minute durch ein sehenswertes Tor von Lilian Egloff aus.
Greuther Fürth fand kaum Antworten, und die Lage verschärfte sich im Verlauf der Partie. Marcel Beifus scheiterte in der 69. Minute nur knapp am Pfosten – ein fünftes Tor für die Karlsruher war damit nur knapp verhindert. Marvin Wanitzek machte den Sieg schließlich mit zwei späten Treffern in der 79. und der 90.+5. Minute perfekt.
Den Fürthern gelang in der Nachspielzeit noch der Ehrentreffer: Hrgota traf in der 90.+1. Minute. Doch der Schaden war längst angerichtet, und Trainer Thomas Kleine gerät zunehmend unter Druck.
Mit dem Sieg bleibt der KSC fest im Aufstiegsrennen. Für die Fürther hingegen wird die brüchige Abwehr zur immer größeren Belastung – eine Besserung ist seit Wochen nicht in Sicht. Der überzeugende Erfolg der Karlsruher stärkt ihre Ambitionen auf den Aufstieg in die Bundesliga. Für Greuther Fürth vertieft die Niederlage indes die Sorgen um die löchrige Defensive und die taktische Ausrichtung. Nach einer weiteren schwachen Leistung muss sich Trainer Kleine nun unangenehmen Fragen stellen.






