Goldpreis zwischen Rekordhoch und drohender Korrektur – was Anleger jetzt wissen müssen
Ilja RustGoldpreis zwischen Rekordhoch und drohender Korrektur – was Anleger jetzt wissen müssen
Der Goldmarkt sendet gemischte Signale, während Analysten sowohl mögliche Rekordstände als auch deutliche Korrekturen vorhersagen. Die oberirdischen Goldbestände werden voraussichtlich wachsen, und einige Banken erwarten in naher Zukunft historische Höchstpreise.
Bis Ende 2024 könnten die oberirdischen Goldreserven auf 216.265 metrische Tonnen ansteigen – ein Plus von 9 Prozent. Auch das Recyclinggold wird voraussichtlich zunehmen und damit das Gesamtangebot vergrößern. Diese Ausweitung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Zentralbanken und private Anleger kaum Interesse zeigen, ihre Bestände im kommenden Jahr aufzustocken.
Trotz des wachsenden Angebots hat die Bank of America ihre Goldpreisprognose auf 3.500 US-Dollar pro Unze innerhalb der nächsten zwei Jahre angehoben. Goldman Sachs rechnet ebenfalls mit weiteren Preisanstiegen. Andere Experten warnen jedoch vor einer möglichen Korrektur, bei der die Notierungen auf bis zu 1.820 US-Dollar pro Unze fallen könnten – ein Rückgang um 38 Prozent gegenüber den aktuellen Höchstständen.
Im Goldsektor ist die Fusionstätigkeit in diesem Jahr um 32 Prozent gestiegen. Gleichzeitig hat die Zahl der neu aufgelegten Goldfonds stark zugenommen, was auf ein großes Investoreninteresse hindeutet.
Die Marktentwicklung bleibt ungewiss, da die Einschätzungen zur künftigen Performance von Gold weit auseinandergehen. Anleger wird geraten, die aktuellen Kassakurse mit Vorsicht zu betrachten, da trotz optimistischer Prognosen abrupten Rückgängen nicht ausgeschlossen werden können.






