Glaube und HIV: Münchner Vorkonferenz sucht Brücken gegen Stigmatisierung
Pierre BaumGlaube und HIV: Münchner Vorkonferenz sucht Brücken gegen Stigmatisierung
Vom 22. bis 23. Juli 2023 fand in München eine Vorkonferenz zur Internationalen AIDS-Konferenz statt. Die Veranstaltung brachte religiöse Führungspersönlichkeiten, Glaubensgemeinschaften und Akteure aus dem kirchlichen Bereich zusammen, um sich mit der HIV-Epidemie auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Hoffnung für alle bewahren – bis 2030 und darüber hinaus“ stand der Austausch im Zeichen von Inklusion, Mitgefühl und Unterstützung für Betroffene. Besonders im Fokus standen junge Menschen, intravenös Drogenkonsumierende, Sexarbeiter:innen sowie LGBTQI+-Communities als die verletzlichsten Gruppen.
Die Teilnehmenden diskutierten Wege, um Brücken zwischen verschiedenen Religionen und gesellschaftlichen Bereichen zu schlagen. Ziel war eine besser abgestimmte und menschenzentrierte Reaktion auf die Epidemie. Zudem verpflichteten sich die Anwesenden, die Stimmen der Glaubensgemeinschaften im Kampf gegen Stigmatisierung und Diskriminierung stärker hörbar zu machen.
Im direkten Anschluss folgte vom 22. bis 26. Juli die Hauptkonferenz auf dem Gelände der Messe München. Sie sollte nachhaltige Hoffnung und Widerstandsfähigkeit stärken – stets mit dem Wohl aller HIV-Betroffenen im Mittelpunkt.
Die Vorkonferenz ebnete den Weg für eine engere Zusammenarbeit zwischen den unterschiedlichen Gruppen. Sie unterstrich das Bekenntnis zu einem mitfühlenden und wirksamen Vorgehen gegen HIV. Die geführten Diskussionen und eingegangenen Verpflichtungen sollen die Bemühungen auch über das Jahr 2030 hinaus leiten.






