08 June 2026, 12:21

Gedenkturnier in München ehrt Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von 2016

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Gedenkturnier in München ehrt Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von 2016

Ein Fußballturnier in München ehrt die Opfer des Anschlags von 2016

Am 6. Juni fand in München ein Fußballturnier statt, das an die Opfer des Anschlags von 2016 erinnerte, bei dem zehn Menschen getötet wurden. Organisiert wurde die Veranstaltung von Hasan Leyla, dessen Sohn Can zu den Ermordeten zählte. Ziel des Turniers war es, die anfängliche Darstellung des Attentäters als einsamen, psychisch gestörten Täter zu widerlegen. Später wurde der Anschlag als rechtsterroristische Tat mit politischen Motiven anerkannt.

Bei dem Münchner Anschlag 2016 verloren Armela Segashi, Can Leyla, Dijamant Zabërgja, Guiliano Kollmann, Hüseyin Dayıcık, Roberto Rafael, Sabine S., Selçuk Kılıç, Sevda Dağ und eine namentlich nicht bekannte Frau ihr Leben. Viele der Opfer, darunter Can Leyla und Guiliano Kollmann, waren leidenschaftliche Fußballfans – eine Inspiration für das Gedenkturnier.

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Die Initiative „München erinnert“ organisierte gemeinsam mit Hasan Leyla die Veranstaltung, um das Andenken an die Opfer wachzuhalten und das Bewusstsein für die wahren Hintergründe des Anschlags zu schärfen. Während das Team „OEZ erinnert“, das alle Opfer vertrat, das Turnier gewann, betonten die Veranstalter, dass Teilhabe und Erinnerung wichtiger seien als der Wettbewerb.

Hasan Leyla lehnt bis heute die frühe Darstellung einer sinnlosen Gewalttat ab. Nun wirbt er für Unterstützung zur Gedenkfeier zum zehnten Jahrestag am 22. Juli 2026, um sicherzustellen, dass die Opfer nicht vergessen werden und die politischen Wurzeln des Anschlags nicht in Vergessenheit geraten.

Das Turnier war zugleich eine Hommage und ein Aufruf, die Wahrheit über den Anschlag von 2016 aufzudecken. Mit dem bevorstehenden zehnten Jahrestag hält Hasan Leyla die Geschichten der Opfer präsenter denn je. Die Veranstaltung unterstrich die Forderung, den Anschlag als rechtsterroristischen Akt – und nicht als isolierte Gewalttat – anzuerkennen.

Quelle