Funk rechtfertigt Bibel als "Müll auf dem Mond" – und bleibt bei Kritik an christlichen Bezügen
Pierre BaumFunk rechtfertigt Bibel als "Müll auf dem Mond" – und bleibt bei Kritik an christlichen Bezügen
Funk, die digitale Plattform für junge Zielgruppen von ARD und ZDF, hat einen Instagram-Beitrag verteidigt, in dem die Bibel als „Müll auf dem Mond“ bezeichnet wurde. In dem Post wurde sie zusammen mit Gegenständen wie Golfbällen, Asche und menschlichen Abfällen aufgeführt. Kritiker hatten dem Sender bereits zuvor eine antichristliche Voreingenommenheit vorgeworfen.
Die Redaktion betonte, der Begriff „Müll“ sei nicht als Beleidigung gemeint gewesen. Vielmehr beziehe er sich auf Objekte, die ohne menschliches Zutun nicht auf dem Mond lägen. Mondgestein etwa werde hingegen als prioritär für die Rückführung zur Erde eingestuft.
Funk stand bereits früher in der Kritik, weil es christliche Bezüge anders behandelt als üblich. So nutzte die Plattform etwa die Abkürzung „v. u. Z.“ (vor unserer Zeitrechnung) anstelle von „v. Chr.“ (vor Christus) für Daten vor der gemeinsamen Ära. Die Verantwortlichen bestanden darauf, dass dies eine neutrale, kontextbezogene Entscheidung gewesen sei – und keine dauerhafte Richtlinie für das Angebot darstelle.
Der Sender hält an der Darstellung fest, dass die Wortwahl sachlich und nicht respektlos gewesen sei. Auch die Terminologie bei der Datierung wurde als situativ angemessen verteidigt. Weitere inhaltliche oder redaktionelle Änderungen wurden nicht angekündigt.






