Flüssigstickstoff-Leck auf Fürther Waldstraße löst Großeinsatz aus
Klaus-Dieter PohlFlüssigstickstoff-Leck auf Fürther Waldstraße löst Großeinsatz aus
Großer Stickstofftank leckt auf der Waldstraße in Fürth
Am 3. November 2025 trat aus einem großen Flüssigstickstofftank auf der Waldstraße in Fürth ein Leck aus. Der Vorfall löste eine schnelle Reaktion der Einsatzkräfte aus, nachdem Passanten das Problem in der Nähe eines örtlichen Fitnessstudios bemerkt hatten. Verletzte gab es nicht.
Das Leck wurde zunächst auf dem Parkplatz eines nahegelegenen Fitnesscenters entdeckt. Augenzeugen alarmierten die Rettungskräfte, woraufhin Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste zum Einsatzort eilten. Zudem wurde ein Spezialist des Technischen Hilfswerks (THW) hinzugezogen.
Die Feuerwehr handelte umgehend und dichtete alle Ventile ab, um ein weiteres Austreten der Flüssigkeit zu verhindern. Die Armaturen des Tanks waren bereits aufgrund der extremen Kälte des Flüssigstickstoffs vereist. Die Einsatzkräfte trugen Atemschutzmasken, da durch die schnelle Verdampfung die Gefahr einer Sauerstoffverdrängung bestand.
Dem Team gelang es, das Überdruckventil zu schließen und so den Innendruck des Tanks zu senken. Dennoch untersuchen die Ermittler weiterhin, warum das Ventil überhaupt ausgelöst wurde und was die Freisetzung ausgelöst hat. Der Einsatz endete ohne gemeldete Verletzungen. Die Behörden prüfen weiterhin die Ursache für die Fehlfunktion des Ventils. Flüssigstickstoff ist zwar ungiftig, stellt jedoch bei Freisetzung eine Gefahr dar, da er den Sauerstoff in der Umgebungsluft verdrängen kann.






