FC Bayern prüft Eberls Zukunft: Warum der Sportdirektor unter Druck gerät
Susi DrubFC Bayern prüft Eberls Zukunft: Warum der Sportdirektor unter Druck gerät
Bayern Münchens Führung steht unter wachsendem Druck wegen der Leistung von Sportdirektor Max Eberl. Aktuelle Probleme, darunter verpasste Chancen und Kommunikationspannen, haben Zweifel an seiner Rolle aufkommen lassen. Wie Medien berichten, zieht der Verein nun Alternativen in Betracht – darunter Markus Krösche als möglichen Nachfolger.
Die Schwierigkeiten begannen bereits im vergangenen Sommer, als ein verpasster Anruf zwischen Eberl und Hansi Flick die Trainer-Suche des FC Bayern durcheinanderbrachte. Flick, der von Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß eigentlich zum Bleiben überredet worden war, wechselte stattdessen zum FC Barcelona. Dieses Debakel zwang den Verein zur Improvisation: Selbst Gespräche mit Thomas Tuchel und Nico Williams mussten wegen Eberls eingeschränkter Verfügbarkeit nur per Videocall geführt werden.
Weitere Probleme traten während des Transferfensters auf. In einer entscheidenden Phase, als der Wechsel von Kingsley Coman nach Saudi-Arabien finalisiert werden sollte, war Eberl nicht erreichbar. Seine Tendenz, Entscheidungen allein zu treffen, und die Abhängigkeit von Videokonferenzen für wichtige Abstimmungen haben die Frustration im Verein zusätzlich verstärkt.
Die Lage spitzte sich weiter zu, nachdem jüngste Äußerungen von Uli Hoeneß die Spannungen nicht entschärfen konnten. Angesichts wachsender Zweifel an Eberls Kompetenz lotet der FC Bayern nun Ersatzoptionen aus – unter anderem mit Markus Krösche als Kandidat.
Die Vereinsführung steht nun vor der Entscheidung, ob sie Eberl weiter vertraut oder einen neuen Sportdirektor verpflichtet. Die verpassten Gelegenheiten und Kommunikationsdefizite haben für Unsicherheit gesorgt. Eine Klärung wird erwartet, während der Verein seine Strukturen für die kommenden Herausforderungen stabilisieren will.






