EU genehmigt 76 Millionen für Münchner Quantentech-Startup und Halbleiter-Innovation
Pierre BaumEU genehmigt 76 Millionen für Münchner Quantentech-Startup und Halbleiter-Innovation
Die Europäische Kommission hat 76 Millionen Euro deutsche Staatsbeihilfen für das Münchner Startup Quantum Diamonds genehmigt. Die Förderung fließt in den Bau einer neuen Produktionsstätte für Halbleiter-Testsysteme – die erste ihrer Art in der EU. Die Mittel werden als direkter Zuschuss gewährt.
Das unter dem Namen IPF-ATEST geführte Projekt zielt auf die Entwicklung und Herstellung fortschrittlicher Mess- und Prüfsysteme für Halbleiter ab. Die Anlage wird hochmoderne Quanten-Sensoren nutzen, um moderne Chips mit hoher Auflösung in drei Dimensionen zu analysieren.
Die Kommission bewertete die Förderung als notwendig, um die Widerstandsfähigkeit der europäischen Halbleiter-Lieferkette zu stärken. Sie steht zudem im Einklang mit dem EU-Chips-Gesetz, das die Position des Blocks in der Halbleiter-Wertschöpfungskette ausbauen soll.
Die Initiative soll die wirtschaftliche Dynamik ankurbeln und Testkapazitäten für Halbleiter in Europa aufbauen. Gleichzeitig verbessert sie die Versorgungssicherheit und entfaltet langfristig positive Effekte auf das Halbleiter-Ökosystem der EU.






