22 April 2026, 18:21

Edtstadler fordert mehr Widerstandsfähigkeit Europas auf Münchner Sicherheitskonferenz

Eine Gruppe von Frauen, die vor einer grünen Wand mit einem Fenster auf der linken Seite stehen, wahrscheinlich an einem Internationalen Frauentag teilnehmen.

Edtstadler fordert mehr Widerstandsfähigkeit Europas auf Münchner Sicherheitskonferenz

Österreichs Europaministerin Karoline Edtstadler nahm vom 17. bis 19. Februar 2023 an der 59. Münchner Sicherheitskonferenz teil. Die jährliche Veranstaltung brachte globale Führungspersönlichkeiten zusammen, um drängende Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik in einer zunehmend komplexen Welt zu erörtern.

Im Rahmen der Konferenz betonte Edtstadler die Notwendigkeit, dass Europa seine Widerstandsfähigkeit und Unabhängigkeit stärken müsse. Sie verwies auf die Herausforderungen in einer digitalen, technologgetriebenen und globalisierten Welt. Cybersicherheit und Desinformation standen im Mittelpunkt ihrer Gespräche mit Kent Walker von Google und Alphabet.

Die Ministerin sprach zudem den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine an und unterstrich die Bedeutung globaler Sicherheit und Stabilität. Trotz jüngster Schwierigkeiten sei die EU geschlossen geblieben und werde die Ukraine weiterhin in ihrer Verteidigung unterstützen, so Edtstadler.

Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Äußerungen lag auf der Rolle von Frauen in der Konfliktlösung und bei Entscheidungsprozessen. Sie forderte eine stärkere Einbindung von Frauen in Verhandlungen, insbesondere in Kriegs- und Krisensituationen. Sicherheit umfasse nicht nur klassische Bereiche, sondern auch Migration, Energie, Klimawandel und Digitalisierung, argumentierte sie.

Darüber hinaus traf Edtstadler mit politischen Vertretern wie dem kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenković und dem serbischen Vize-Regierungschef Ivica Dačić zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der EU-Beitrittsprozess der Westbalkanstaaten.

Die Konferenz bot Edtstadler eine Plattform, um das europäische Engagement für die Ukraine zu bekräftigen und sich zu weiteren sicherheitspolitischen Themen zu äußern. Ihre Diskussionen reichten von digitalen Bedrohungen über die Beteiligung von Frauen an Friedensprozessen bis hin zur Zukunft der EU-Erweiterung auf dem Westbalkan.

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