Druckfehler bei Kreistagswahl: 18 Kandidaten mit unvollständigen Stimmzetteln
Klaus-Dieter PohlDruckfehler bei Kreistagswahl: 18 Kandidaten mit unvollständigen Stimmzetteln
Druckfehler betrifft Stimmzettel für Kreistagswahl im Landkreis Fürth
Auf den Wahlunterlagen für die Kreistagswahl im Landkreis Fürth sind aufgrund eines Softwarefehlers die Angaben zu 18 Kandidaten unvollständig. Die Behörden bestätigten den Fehler, betonten jedoch, dass dieser das Wahlergebnis nicht beeinflussen werde.
Ursache des Problems war eine Fehlfunktion der Wahlsoftware, die Schriftgrößen und Zeilenabstände nicht korrekt anpasste. Längere Einträge – etwa zu Berufen oder Wohnorten – wurden automatisch und ohne Warnung abgeschnitten. Eine kurzfristige Änderung, bei der ein zurückgezogener Vorschlag entfernt wurde, verringerte zusätzlich die Spaltenbreite und verschärfte die Situation.
Die Wahlbehörde des Landkreises Fürth erklärte, dass 18 Kandidaten aus vier Listen betroffen seien. Fehlende Angaben umfassten ehrenamtliche Tätigkeiten, Berufsbezeichnungen und Wohnorte. Ein kompletter Neudruck der Stimmzettel wurde aus Zeitgründen, begrenzten Druckkapazitäten und zusätzlichen Kosten ausgeschlossen.
Auch ein teilweiser Austausch kam nicht infrage, um die Wahlgeheimhaltung nicht zu gefährden. Stattdessen wurden in einigen Gemeinden wie Roßtal und Seukendorf Musterstimmzettel verteilt. Die Behörde kündigte an, technische und organisatorische Abläufe zu überprüfen, um solche Vorfälle künftig zu vermeiden.
Laut der Regierung von Mittelfranken hat der Fehler keine rechtlichen Auswirkungen auf die Wahl. Vor dem Wahltermin am 12. Februar 2026 sind keine weiteren Maßnahmen geplant. Der Fokus liegt nun darauf, ähnliche Probleme bei künftigen Wahlen zu verhindern.
14 Kandidatenwohnsitze fehlen trotz Entscheidung der Behörden, fortzufahren
Die Landkreis Fürth-Wahlbehörden haben bestätigt, dass bei 14 der 18 betroffenen Kandidaten Wohnortinformationen auf ihren Stimmzetteln fehlen, obwohl die Materialien wie geplant verteilt werden. Wichtige Details:
- 14 Kandidaten haben unvollständige Wohnortangaben, wobei auch andere Einträge gekürzt sind.
- Die Behörden ließen fehlerhafte Stimmzettel versenden und beriefen sich auf keine unmittelbaren rechtlichen Bedenken.
- Eine abschließende rechtliche Überprüfung findet erst nach der 12. Februar 2026 statt.