Esther Sedlaczek hofft auf Olympische Spiele in Deutschland - Deutschland kämpft um Olympische Spiele 2036 – wer macht das Rennen?
Deutschland treibt seine Pläne voran, die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Mehrere Städte – darunter München, Berlin, Hamburg sowie ein Bündnis von 17 Kommunen in der Rhein-Ruhr-Region – haben offiziell ihr Interesse bekundet. Unterdessen hat die Sportjournalistin Esther Sedlaczek, die kürzlich aus dem Mutterschutz zurückkehrte, ihre Einschätzung zum Bewerbungsprozess geteilt – und das trotz eines vollen Terminkalenders zwischen Rundfunk und Fernsehen.
Ein kürzlich durchgeführter Bürgerentscheid in München zeigte eine deutliche Unterstützung für die olympischen Ambitionen der Stadt. Rund zwei Drittel der Wähler sprachen sich dafür aus, dass sich München um die Austragung der Spiele 2036, 2040 oder 2044 bewirbt. Damit reiht sich die bayerische Metropole nun neben Berlin, Hamburg und der Rhein-Ruhr-Region in den Wettbewerb ein, wer als offizieller deutscher Kandidat nominiert wird.
Die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region, die unter dem Markennamen KölnRheinRuhr firmiert, umfasst 17 Städte in Nordrhein-Westfalen, angeführt von Köln. Weitere zentrale Standorte sind Leverkusen, Mönchengladbach, Aachen, Pulheim und Hennef. Die Bürger aller 17 Kommunen werden am 19. April 2026 über das Vorhaben abstimmen; die endgültige Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) wird für den 26. September 2026 erwartet.
Esther Sedlaczek, bekannte Fernsehmoderatorin und Sportjournalistin, verfolgt die Entwicklungen seit Langem aufmerksam. Nach ihrer Mitwirkung als Co-Kommentatorin bei den ARD-Übertragungen der Olympischen Spiele 2024 in Paris an der Seite von Alexander Bommes beendete sie kürzlich die Dreharbeiten für die nächste Staffel der Quizshow Olympisches Duell. Die in Berlin geborene Journalistin, die heute in München lebt, kennt zwar die Skepsis gegenüber Deutschlands Olympiaplänen, blickt aber optimistisch auf die Chancen des Landes.
Sedlaczek, Mutter von drei Kindern, kehrte nach ihrer Elternzeit ins Berufsleben zurück und meistert weiterhin den Spagat zwischen Familie und Karriere. Trotz ihres vollen Terminkalenders spricht sie offen über die Bedeutung von öffentlicher Rückendeckung und sorgfältiger Planung, sollte Deutschland den Zuschlag für die Spiele erhalten.
Die nächsten Schritte in Deutschlands Olympiaprojekt hängen von den regionalen Abstimmungen und der endgültigen DOSB-Entscheidung im Spätherbst 2026 ab. Bei Erfolg könnte eine der konkurrierenden Städte oder das Rhein-Ruhr-Bündnis die Spiele innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte ausrichten. Sedlaczeks Präsenz in den Sportmedien hält die Debatte lebendig, während Befürworter und Kritiker die möglichen Auswirkungen eines solchen Großereignisses abwägen.






