Deutschland führt 2024 vorübergehend Schengen-Grenzkontrollen ein – fast 10.000 Abweisungen in Bayern
Susi DrubDeutschland führt 2024 vorübergehend Schengen-Grenzkontrollen ein – fast 10.000 Abweisungen in Bayern
Deutschland führte im September 2024 vorübergehend wieder Kontrollen an seinen Binnengrenzen innerhalb des Schengen-Raums ein. Die Maßnahmen sollten die innere Sicherheit stärken und irreguläre Migration eindämmen. Innerhalb von fünf Monaten registrierten die Behörden in Bayern tausende unerlaubte Einreiseversuche an den Grenzen zu den Nachbarländern.
Die Kontrollen begannen am 16. September 2024 und blieben bis zum 2. Februar 2025 bestehen. Sie betrafen die Landgrenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark. In diesem Zeitraum wiesen bayerische Polizeibeamte 9.820 Personen ab, die versucht hatten, illegal einzureisen.
Die Bundespolizeidirektion München veröffentlichte monatliche Zahlen zu unerlaubten Einreisen von Januar 2021 bis Dezember 2024. Die Daten für 2024 basierten auf vorläufigen Einreisestatistiken, ergänzt durch Meldungen aus einem Sondererfassungssystem. Geringfügige Anpassungen dieser Zahlen sind noch möglich.
Bundesweite Statistiken der Bundespolizei sind online abrufbar. Für weitere Auskünfte steht Matthias Knott von der Pressestelle der Bundespolizeidirektion München zur Verfügung.
Die vorübergehenden Grenzkontrollen waren Teil umfassender Bemühungen, die sekundäre Migration innerhalb des Schengen-Raums zu steuern. Allein in Bayern wurden fast 10.000 Fälle abgewiesener Einreisen dokumentiert. Die Bundespolizei beobachtet weiterhin die Entwicklungen bei irregulärer Migration an den deutschen Grenzen und berichtet darüber.






