06 May 2026, 16:17

Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern – wer ist schuld?

Ein Hirsch, der durch einen bewaldeten Bereich auf einer Trailkamera läuft, umgeben von Bäumen, Pflanzen und trockenen Blättern, mit Text am unteren Rand.

Elk Erwin auf der wilden Gänseschau - Lief alles nach Plan? - Damhirsch Erwin landet versehentlich im Schwarzwald statt in Bayern – wer ist schuld?

Ein Damhirsch namens Erwin, auch bekannt als Lord Fynn, sollte eigentlich vom Wildpark Pforzheim nach Bayern gebracht werden. Stattdessen landete das Tier im Schwarzwald – ein Vorfall, der nun Ermittlungen ausgelöst hat. Die Polizei untersucht derzeit, wie es zu der Verwechslung kommen konnte und wer dafür verantwortlich ist.

Die Reise begann im Wildpark Pforzheim, wo die Mitarbeiter prüfen mussten, ob der aufnehmende Park die Bedürfnisse des Hirschs erfüllen konnte. Vor dem Transport waren ein Herkunftsnachweis und ein Transportdokument erforderlich, außerdem musste sichergestellt werden, dass der Transportunternehmer über die von der EU vorgeschriebene Sachkundebescheinigung und eine offizielle Genehmigung verfügte. Zudem war eine Erlaubnis des örtlichen Veterinäramts notwendig.

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Augenzeugen sahen, wie der Hirsch in das Fahrzeug des Transportunternehmers verladen wurde, doch über den weiteren Verlauf der Fahrt ist wenig bekannt. Der Transportunternehmer hat sich seitdem nicht geäußert, und die Polizei vermutet, dass er eine zentrale Figur in dem Fall sein könnte. Nach deutschem Recht könnte er als Beschuldigter behandelt werden, was bedeutet, dass er nicht verpflichtet ist, Aussagen zu machen.

Sobald das Tier ordnungsgemäß übergeben worden war, ging die Verantwortung auf den Transportunternehmer über. Doch der Hirsch erreichte nie sein vorgesehenes Ziel. Die Polizei hat erst vor Kurzem mit ihren Ermittlungen begonnen und plant mehrere Vernehmungen, darunter auch die des Transportunternehmers.

Die Untersuchungen dauern an, während die Behörden rekonstruieren, was schiefgelaufen ist. Der Wildpark Pforzheim hat seine dokumentarischen Pflichten erfüllt, doch die Rolle des Transportunternehmers bleibt unklar. Das Ergebnis der Ermittlungen wird zeigen, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Quelle