05 June 2026, 18:12

Christoph Harting wechselt von der Leichtathletik in die Berliner Politik

Christoph Harting: "Links ist die richtige Wahl f"r mich"

Christoph Harting wechselt von der Leichtathletik in die Berliner Politik

Der ehemalige Olympische Diskuswerfer-Christoph Harting steigt nun in die Politik ein. Der 33-Jährige, der auch als Bundespolizist arbeitet, kandidiert bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen im September als Direktkandidat für die Linke. Im Mittelpunkt seines Wahlkampfs stehen soziale Gerechtigkeit und die Ablehnung der Olympischen Bewerbung der Stadt.

Harting tritt im Wahlkreis Lichtenberg 1 an und vereint politische Ambitionen mit ehrenamtlichem Engagement. Als scharfer Kritiker der Berliner Olympiabewerbung bezeichnet er diese als „rein politisch motiviert“. Statt die Spiele auszurichten, solle sich die Stadt seiner Meinung nach drängenderen Problemen in der Sportinfrastruktur widmen.

Er beschreibt das Berliner Sportsystem als „in Trümmern, völlig heruntergewirtschaftet, vernachlässigt und sich selbst überlassen“. Dennoch räumt er ein, dass die Olympiabewerbung immerhin eine Bestandsaufnahme der maroden Sporteinrichtungen der Hauptstadt geliefert habe.

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Über lokale Themen hinaus zeigt sich Harting besorgt über den wachsenden Zuspruch für die rechtsextreme AfD. Sein Wahlkampf verbindet Sport, soziale Gerechtigkeit und Widerstand gegen Extremismus zu zentralen Anliegen.

Hartings politischer Wechsel folgt auf eine erfolgreiche Leichtathletik-Karriere. Sollte er gewählt werden, will er sich für bessere Förderung und Rahmenbedingungen im Berliner Sport einsetzen. Seine Ablehnung der Olympischen Spiele und sein Fokus auf soziale Themen werden seine Rolle im künftigen Landesparlament prägen.

Quelle