31 May 2026, 06:17

Bosch und PNE Group treiben Energiewende mit Wasserstoff und digitalen Stromverträgen voran

PNE startet neue Marketingplattform für Photovoltaik- und Windkraftanlagen

Bosch und PNE Group treiben Energiewende mit Wasserstoff und digitalen Stromverträgen voran

Zwei bedeutende Entwicklungen prägen diesen Monat die erneuerbaren Energien in Deutschland: Bosch hat in Bamberg seinen ersten hauseigenen Elektrolyseur für die Produktion von grünem Wasserstoff in Betrieb genommen. Gleichzeitig stellt die PNE Group mit „Wattmate“ eine neue Plattform vor, die Betreibern von Solar- und Windparks den Abschluss besserer Stromabnahmeverträge (Power Purchase Agreements, PPAs) ermöglichen soll. Beide Initiativen zielen darauf ab, saubere Energielösungen effizienter und moderner zu gestalten.

Das neue Bosch-Werk in Bamberg beherbergt einen 2,5-Megawatt-Elektrolyseur – das erste direkte Engagement des Unternehmens in der grünen Wasserstoffproduktion. Das System erfüllt von Anfang an die EU-Standards und garantiert so nachhaltige Betriebsabläufe.

Die Wattmate-Plattform der PNE Group bietet eine digitale Lösung für das Vermarktung von Ökostrom. Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen können ihre Standorte mithilfe von Daten aus dem deutschen Marktstammdatenregister eintragen. Nach der Registrierung erhalten sie maßgeschneiderte PPA-Angebote von Vermarktern und Industriekunden.

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Die Plattform vereinfacht den Prozess durch die Kombination automatisierter digitaler Tools mit individueller Beratung. Zudem initiiert Wattmate Ausschreibungsverfahren, bei denen potenzielle Stromabnehmer Gebote abgeben können. Um Entscheidungen zu erleichtern, wird die Plattform künftig einen PPA-Preisindex sowie Marktprognosen für Wind- und Solarstrom veröffentlichen.

Während Bosch mit dem Elektrolyseur in Bamberg seine Position im Bereich grünen Wasserstoffs stärkt, eröffnet Wattmate Betreibern erneuerbarer Energien einen transparenteren Marktzugang. Der Preisindex und die Prognoseinstrumente der Plattform könnten Landwirten und Investoren helfen, wettbewerbsfähigere Energieverträge abzuschließen. Beide Projekte spiegeln die anhaltenden Bemühungen wider, die Effizienz im Rahmen der deutschen Energiewende zu steigern.

Quelle