18 June 2026, 02:13

BMW startet Produktion der Wasserstoff-Steuereinheit für den iX5 Hydrogen

BMW iX5 Hydrogen: Serienproduktion des "Energy Master" beginnt in Landshut

BMW startet Produktion der Wasserstoff-Steuereinheit für den iX5 Hydrogen

BMW hat die Vorserienproduktion einer neuen Steuereinheit für Wasserstofffahrzeuge aufgenommen. Der Energy Master wird im kommenden BMW iX5 Hydrogen zum Einsatz kommen, dessen Markteinführung für 2028 geplant ist. Damit macht das Unternehmen einen wichtigen Schritt in der Entwicklung seiner wasserstoffbasierten Technologien vorwärts.

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Der Energy Master ist ein modifiziertes System, das den Energie- und Datenfluss im Fahrzeug steuert. Zudem regelt es die Leistungsverteilung und fungiert als Schnittstelle zwischen dem Brennstoffzellensystem und der Hochvoltbatterie. Die Produktion dieser Einheit hat im BMW-Werk in Landshut begonnen.

Der BMW iX5 Hydrogen wird mit der hauseigenen Brennstoffzellentechnologie der dritten Generation ausgestattet sein, die in Partnerschaft mit der Toyota Deutschland GmbH entwickelt wurde. Das Fahrzeug verfügt außerdem über ein innovatives Flachtank-Wasserstoffspeichersystem, das eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern ermöglichen soll.

Die Entwicklung des Antriebsstrangs und des Tanksystems ist Teil des HyPowerDrive-Projekts. Diese Initiative wird im Rahmen des europäischen Programms Important Projects of Common European Interest (IPCEI) gefördert. Das Projekt erhält insgesamt 273 Millionen Euro, davon 191 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr und 82 Millionen Euro vom Freistaat Bayern.

Die Serienproduktion der Brennstoffzellensysteme für den BMW iX5 Hydrogen soll 2028 im BMW-Werk in Steyr, Österreich, anlaufen. Der BMW iX5 Hydrogen wird voraussichtlich 2028 auf den Markt kommen. Mit seiner fortschrittlichen Brennstoffzellentechnologie und dem Wasserstoffspeichersystem zielt das Fahrzeug auf emissionsfreie Mobilität mit großer Reichweite ab. Die beträchtliche Förderung des Projekts unterstreicht seine Bedeutung für Europas Bestrebungen nach nachhaltigen Mobilitätslösungen.

Quelle