Bluesky überholt X: Warum Prominente wie Clinton und Obama jetzt wechseln
Susi DrubBluesky überholt X: Warum Prominente wie Clinton und Obama jetzt wechseln
Bluesky entwickelt sich rasant zu einem schweren Gewicht in den sozialen Medien und zieht dabei prominente Nutzer von der Plattform X ab. Mittlerweile hat der Dienst die Marke von 33 Millionen Nutzern überschritten – darunter auch die ehemaligen US-Präsidenten Hillary Clinton und Barack Obama, die erst kürzlich dazugestoßen sind. Viele unzufriedene X-Nutzer wechseln aufgrund der jüngsten Entwicklungen auf der Plattform zu Bluesky.
Hillary Clinton bestätigte ihren Bluesky-Account kürzlich über eine Instagram-Story sowie einen Beitrag auf X. In ihrer ersten Nachricht auf der neuen Plattform widmete sie sich der anstehenden Wahl zum Obersten Gerichtshof in Wisconsin. Ihr Beitritt folgt auf Barack Obamas eigenen Wechsel zu Bluesky – ein weiterer Vertrauensbeweis für die aufstrebende Plattform.
Bluesky wirbt mit einem offenen und transparenteren Ansatz als Alternative zu X. Das wachsende Nutzerinteresse spiegelt die allgemeine Unzufriedenheit mit den Veränderungen wider, die seit der Übernahme durch Elon Musk stattgefunden haben. Gleichzeitig sorgt Musk derzeit für Diskussionen, da er Berichten zufolge den Wahlkampf des republikanischen Kandidaten Brad Schimel unterstützt – eine Entscheidung, die unter X-Nutzern für weitere Kontroversen sorgt.
Experten gehen mittlerweile davon aus, dass der Aufstieg von Bluesky zu einer weiteren Zersplitterung der sozialen Medien führen könnte. Der Reiz der Plattform liegt in ihrem Bekenntnis zu Dezentralisierung und Nutzerkontrolle, was sie deutlich von klassischen Netzwerken abhebt.
Mit über 33 Millionen Nutzern und der Unterstützung prominenter Persönlichkeiten etabliert sich Bluesky zunehmend als ernstzunehmende Konkurrenz zu X. Der Wandel kommt zu einer Zeit, in der viele nach Alternativen zu Musks Plattform suchen. Sein Wachstum könnte in den kommenden Jahren maßgeblich prägen, wie Menschen soziale Medien nutzen.






